Band 
Fünfter Band, welcher die Supplemente zu den vorgehenden 4 Bänden enthält. A - Z.
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Essen und Trinken

dem folgende» Zeitalter von Mose bis CyruS, warennoch einfach und ungekünstelt. Homers Helden aßen.Brei, worin sie ihr Fleisch legten.' Außer dein Breihatten sie auch Kuchen, die sie in den ältern Zeitenzwischen glühenden Steinen und heißer Asche hackten.Die Athener insonderheit waren starke Kuchenesser, undxassirten, wenigstens in der Folge, für künstliche Kuchen»däcker. Auch eine Art von Suppe, die aus Mehl,Honig, Käse und Wein bereitet wurde, genossen zuwei-len die homerischen Helden. Die Griechen machten sichauch Suppen von Käse, Eyern, Zwiebeln und Knoblauch.Den Prytanen zu Athen wurden zu gewissen Zeiten, umsich an die "alte Kost zu erinnern, Käse, Physt» (eineArt von Kuchen), Oliven und Lauch vorgesetzt; Und So-lo» ließ ihnen »in Essen aus Mehl, Salz, Oel undWasser, das Maza hieß, und an den Festtagen Ku-chen vorlegen. Das Fleisch aßen die Griechen meist nurgeröstet, nicht gekocht. Grobe- Fleisch liebten sie eberrnicht; gewöhnlich hielten sie sich an Hasenfleisch, allerleiGeflügel, als Rebhühner, Wachteln u> dgl. Gemein«Leute aßen auch Heuschrecken. Fische speisten sie nur imNothfall; öfters aber eingesalzene Fische. Aale, inKohl gekocht, aßen sie sehr gerne. Bon Gemüsen schei-nen sie keine sonderlichen Liebhaber gewesen zu seyn.Brodt (Kuchen) und Fleisch ic. wurden in Körben auf-getragen. Der Nachtisch bestand in Obst, Mandeln,Nüssen, Feigen rc. Ihr Getränk war gewöhnlichWasser mit Wein vermischt, dessen Genuß auch Frauen-.zimmern verstattet war: Die Trauben wurden mit denFüßen gekeltert; in der Folge gebrauchten sie auch die'Weiripressr. Der Saft wurde sogleich als Most auf wohl zu-gepfropfte Kruge, oder auch in lederne Schlauche gesüllftunhoben auf dem Boden des Hauses, nebe» dem.Rauchfan«ge, wie in einer Rauchkammer, aufbewahret. Als Früb.