Band 
Fünfter Band, welcher die Supplemente zu den vorgehenden 4 Bänden enthält. A - Z.
Seite
154
JPEG-Download
 

stück genossen sie gemeiniglich ein Stück Kuchen oderBrodt in »»verwischten Wein eingetunkt; und zwischender Ze?t nur etwas Früchte, Oliven, Honig u. dgl. DieHauptmahlzeit war des Abends. Bor chew Abendessenbadeten sie sich in warmem Wasser; dann salbten sie sich,oder stürzten sich in kaltes Wasser. Bei Gastmahlensaßen in den älter.» Anten die Gäste an der Wand her-um, jeder aus einem niedrigen Stuhl vor einem Tisch-chen» mit seiner Portion vor sich; - in der Mitte aberstand der Schenktisch. Mit der Zeit aber kam diemorgenländische Weise, des Liegens, auf. Anfangslagen sie auf der bloßen .Erde ; dann auf einer Art vongepolstertem Canapee, je z neben einander gelehnt. Hel-den, und vorzüglich geehrte Gäste, bekamen größer» Por-tionen Essen, und größeres Trinkgeschirr. Dir Göttererhielten gleichfalls ihre Portionen. Trunkenheit oberwar Schande bei den Griechen. Gatterer. I.158. s. Mahlzeiten. 2. B. 95.

Die Römer führten ursprünglich eine sehr mäßigeLebensart. Brodt backten sie lange Zeit nicht aus ih-rem Mehl; Brei und Mehlklöße vertraten die Stelledes Brodts. Die alten Römer lebten überhaupt sehr

^ schlecht, sparsam, hart und entfernt von aller Pracht.Brei und Klöße, Fleisch, was die Wirthschaft gab,Bohnen, Feigen, Honig, Del, Wein u. dgl. eigne Pro-dukte, und Wasser, waren ihre Speisen und Getränke.Garterer. I. r8s.

Essigsäure. Lowit; hat gefunden, daß man eine über.

. aus concentrirtr Essigsäure dadurch erhalten kann, daßman den Essig entweder mehrere Mal dem Frost aussetzt,und dann aus dem Wafferbade abdestillirl, oder daßman Z Theile essigsaures-Mineralalkali-, welches völligausgetrocknet, und sein gepülvert worden, mit,-Schwe-sssäure übersättigten Gewächsalkali, im Sandbade bei