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Fünfter Band, welcher die Supplemente zu den vorgehenden 4 Bänden enthält. A - Z.
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Farbe

Gesetze des Falles schwerer Körper anschaulich zu mache»,hat Atwood erfunden; der Prüf. Fischer zu Berlin aber hat ihr eine einfachere Einrichtung gegeben. Gil-bert Annal. d. Phys. iKoz. St. i. S. i.

Farbe. (i. B. züg.) Die vortreffliche Entdeckung von ei-ner purpurviolettrn Farbe, aus den Blättern derAloe, die dem Sauerstoffe, den Säuren und den Alka-lien widersteht, hat Febroni gemacht. Ioürn. f.Fabr. igoo. April. 34Z.

Farbe der Haut s. Neger.

Farbenbild, prismatisches, gefarbtes Sonnen-bild. Das farbige Bild, welches von Brechung desLichts in dem gläsernen Prisma, an der Wand einesdunkeln Zimmers, worin man durch eine kleineDeffnungSonnenlicht fallen läßt, so durch ein Prisma aufgefangenwird» entsteht. Schon vor Newton war dies Bildlangst bekannt gewesen, aber man hat auf deffen längli.che Gestalt nicht weiter geachtet. Erst Grimaldi be-merkte um 1665, daß ein Lichtstrahl beim Durchgängedurch ein Prisma, eine doppelte Brechung erleide, unddadurch auseinander gebreitet werde. Er wußte auchschon, daß ein Theil des Lichtes vom Prisma mehr ge-brochen werde, als der andere; aber er betrachtete diesnoch nicht als eine verschiedene Brechbarkeit des farbi-gen Lichts, woraus der Strahl zusammengesetzt war.Diese Entdeckung war Newton vorbehalten, und. falltinS Zahr iüü6. Gehler. II. 157. Fischer.II. 37».

Faß. Ein einfaches Verfahren, modrige Fässer zu reini-gen, hat Lenormands erfunden. Magaz. all.neuen Erf. II. 260. Ein neues Mittel, den Fäs-sern den Modergeschmack zu benehmen, hat der Apothe-ker Ankörne in Paris erfunden. Das. VI. szü.

Fastnacht s. Karnaval . 2. B. 222»