Feuerzeug, pneumatisches- 167
Feuerwindträger s. Pyräolophor. z. B. 341.
Feuerzeug, pneumatisches, welches aus einer me-tallenen Röhre besteht, worin die Luft mit einem Stem-pel plötzlich zusammen gepreßt wir!-, wodurch alsdanneine Flamme erzeugt werden kann, welche fähig ist, brenn-bare Körper, z. B. ein an dem Stempel vorn befestig-tes Stück Schwamm in Brand zu stecken, — dazu hatein Handwerksmann zu Sr. Etienne in Frankreich die ersteVeranlassung gegeben. Dümouriez aber, ein Mecha«nicus in Paris , hat durch mehrere Versuche das Werk-zeug erst vervollständigt. — Busch Almanach. XII. xzz.
Fichlenraupe. Daß die Raupen von den Fichtenbäumeneine sehr feste und ziemlich häufige Seide geben, habenNacol» Parlamentsrath zu Bourdeau, und Neaumurentdeckt. — >Ju v-enel. II. Z77..
Fidibus. Man leitet diesen Ausdruck^ von den erstenabgebrochenen lateinischen (I'icl. idus) d. i. tiäsliburkratrikus her, welche die Studenten auf ihr Einladungs»
- billet schrieben, das sie dann, bei der Taback, und Bier-gesellschaft wieder verbrannten, oder ihre Pfeifen damitanzündeten. — Schellenberg Handlex. I. 287.
Filtrir -Trichter; ein neues Verfahren, dergleichen zuverfertigen, hat der Apotheker Vignon zu Toulon ge-lehrt. — Mag. all. neuen Erf. V. Zoz.
Filtrirapparat s. Filtrirfsntame. i. B, 688. Vergl»Busch Almanach. IX. 87.
Fiitrirpreffe, ein« Maschine, um Pflanzenfarben oderpharmaceutische Extracte zu gewinnen, hat her GrafReal in Frankreich erfunden. — Morgsnbl. f. gebild.
. S:-nd. 1818'. N. 15. S. 59.
Filtrum, Filtrirmaschine (l.B.zZL.)» «in Werk-zeug zur Reinigung, des Wassers. Eine neue Einrichtung
.. desselben hat der Pros. Parrot erfunden. — Lichten,berg Mag. XI. r. S. nS. 7-, Eine andere Filtrir-