Fortbewegungsmaschine 171
Fortbeivsgungsmaschine. Eine Maschine, welchevermittelst einer Kraft von io bis 12 Pfunden, eineLast von Zon Pfunden mit' der Geschwindigkeit einesPferdes im Schritte nach allen Richtungen fortbewegt,hat der Kreisbauinspector von Nansen zu Passer inder Uckermark 181Z erfunden. Läßt man in dieser Ma-schine einen Menschen, dessen Gewicht nicht unter »Centner ist, nach seiner Schwere wirken, und geht die-selbe auf einer harten Bahn, so kann sie mit derselbenGeschwindigkeit eine Last von 20 bis 25 000 Pfund fort-bewegen. — Nationalzbit. d. Deutsch . iSiZ,S. 421.
Fournirschneiden. Eine Maschine, Fournire zu schnei,den, hat der Jnstrumenlenmacher Bosse in Jena er-funden. — Mag. all. neuen Erf. Vlll. 188.
Frachtwagen, (r.B. 406 ) eine neue Art, aus welchemman bei dem elendesten Wege nuit mehr Güter auf-laden, und durch P erde ohne Beschwerde führen kann,als bisher auf den besten Wegen möglich war, hat eingewisser Guigliani erfunden. — Nationalzeit.d. Deutsch , itzoo. St. 18. S. 400.
Fractu r - Buchstab en. In den alleraltestcn Urkunden,und besonders seit dem VI. Jahrh, ist die Frackur nurin den Unterschriften herrschend. — Unter denMerovingischen Königen sind gemeiniglich 1) der Nameund Titel der Könige, folglich nicht die ganze ersteZeile der Urkunden, und 2) die Unterschriften mitFractur- Buchstaben geschrieben. -— Unter den Carolin-gern, wie auch unter den deutschen Königen und Kai-sern sind Fractur geschrieben: r) gemeiniglich die ganzeerste Zeile, zuweilen auch bis in die zweite, und 2), dieUnterschriften, zuweilen auch das Datum, desglei-chen dir eigenthümlichen Namen. — Im XU.Jahrh, dauerte ohngefähr eberz diese Weise in Deutsch ?