Gold
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kannten Goldränder a)in Asien : Indien , die Sand-wüste (Kobi), die Gegend um daS heutige Altai-Gebirge ,das Massageten-Land, Kolchis , die armenische Land-schaft Hyspiratis, die kleinqsiatischen Westländer. Troas »Mysien , Westphrygirn, Lydien , die Wüste Arabiens;d) in Afrika : das südöstliche Eaypken, wie auch Ethio»pien, wo das Gold so häufig war, daß'man es zu dengeringsten Dingen, wie anderwärts das Eisen, gebrauchte»und das nordwestliche und südwestliche Mauritanien;c) in Europa : das südliche Thrakien mit der InselThasus, das Gebiet der norischen Taurisker, um Norejaund um Aquileja im nordöstlichen Italien , und daSGebiet der Salasser in den penninischen Zlpen, oder imnordwestlichen Italien , das südöstliche und südwestlicheGallien , und viele Gegenden in Hispanien.— Gedie-genes Gold gewann man theils aus dem Goldstaubder Flüsse, theils aus den, in sandigen Gegenden amTage liegenden Goldkörnern, s) Zu den Goidslüsserrgehörten: der Ganges in Jndieü; die Flüsse, welchevom Caucasus herab durch Colchis , insonderheit durchdas Land der Suaner fließen, deren Goldsand dieEinwohner in durchlöcherten Gefäßen, und auf wolligte»Fellen auffingen; der Pac.iolus, aus dem lydischen Ber-ge Tmolus her; ein ungenannter Fluß im Lande derwefiarabischen Debäer, dessen Goldkörnchen aber die Ein-wohner nicht zusammenzuschmelzen verstanden; der He-brus in Thracier,; ungenannte Bache oder Flüsse imGebiete der norischen Taurisker bei Aquileja ; der Poin Italien ; der Tagus und mehrere andere Flüsse in Hi»spanien . — b>) Goldhaltige Sandflachen. Hie-her gehört die Sandwüste (Kobi) nordostwartS über Ca-spapur oder Castapur (Kaschmir ) hinaus; die Gegend,wo die Gryphen oder Grypen Gold bewahrten, das ih-nen die Arimasper wegraubten (die nordwärts über den