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Fünfter Band, welcher die Supplemente zu den vorgehenden 4 Bänden enthält. A - Z.
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Handtuch 21z

Handtuch. Die Alts» hakten schon, wie wir, leinene Hand«tücher,^welche den Gästen vor dem Essen, nachdem sie sichgewaschen hakten, zum Abtrocknen der Hände gereichtwurden. Bisweilen, besonders unter den Kaisern, wurdensie auch auf den Tisch gedeckt, und als Servietten vordie Brust gesteckt. Auch brauchte man sie bei Opfern.Adams röm. Alterth. 798. Funke neues Real»schullex. III, 4Z8. s. Serviette. 4. B. n-r.

Harpinella, ein musikalisches Instrument, das, demAeußern nach, der sogenannten Apollo-Lyra gleicht, we»niger Raum einnimmt, als eine gewöhnliche Guitarre,aber demohnerachtet den Ton-Umfang einer Harfe, und-fast auch die Tonstärke derselben hat, hat der Commerz-rath Marstrand in Coppenhagen 1817 erfunden.Hamb. unparth. Corresp. 18»/- N. 208.

Hasenscharte» Ein Instrument» womit man die Rän-der einer vperirten Hasenscharte leicht zusammenziehenund erhalten kann, hüt Valentin zu Paris erfunden,und 1772 bekannt gemacht. Richter chirurg. Bibl.H. k. 41. III. Zgl.

Haspel s. Winde.

Harfe. (2. B. loz.) Eine neue Art Harfen haben dieGebrüder Erard in Paris um 1798 erfunden. Journ.f. Fabr. 1798. Aug. 158. Eine andere Art Pe-dal-Harfe» erfand der Mechanikus Kleinsteuber in.Berlin . Reichsanzeiger. 1798. N. 202. S. 2Z02, Der Jnstrumentenmacher Becker in London , ein ge-borner Hesse, hat die Erfindung gemacht, auf der Harfe,mittelst einer besondern Vorrichtung, die durch Pedale inBewegung gesetzt wird, die Moll-, Dur- und Viertels-töne hervorzubringen. Allg. Lit. Zeit. Jen., 1802.Intel!. Bl. N. 6r. Eine chromatische Harfe,die sich von den gewöhnlichen Harfen dadurch unterschei,det, daß sie nicht bloß d'»e Intervalle deS einen Grund.