Band 
Fünfter Band, welcher die Supplemente zu den vorgehenden 4 Bänden enthält. A - Z.
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214 Harngangsausdehner

tonS, aus welchem man spielt, in der diatonischen — >sondern in etwas mehr, als zwölssaitigen Ociavcn, dieganze chromatische — Tonleiter enthält, und man alsoaus allen 12 Gcundkönen uns-es Systems, sowohl nachder harten, als weichen Tonart, ohne Unistimmung dar-auf spielen kann, hat O. Ge. Carl Pfranger inSchleusungen erfunden. Reichsanzeiger 1804. N.101. — Herr von Wolfenau hat die Davidsharsedergestalt verbessert, daß man darauf, ohne umzustim-men, auS sechs Tönen spielen kann. Der Tischlermei-ster und Harsenntacher Widemann in Wien , hat die,sem Instrumente noch eine andere Verbesserung gegeben,auch späterhin auf eine fernerweite» vom Herrn vonWolfenau herrührende Verbesserung aufmerksam ge-macht. Allg. musikal. Zeit. 1804. Zntell. Bl.N. iZ.— Desgl. 1805. Zntell. Bl. N. 9.— Eineneue Harfe hat der Jnstrumentenmacher Joh. Mich.Weiß in Prag erfunden. Sie kann füglich mit demFortepiano verglichen werden, indem sie von dem tiefenbis in das hohe 6 hurch alle 4 Aphlicaturen hinaus-läuft und mit Semitönen durchgehends versehen ist, sodaß auf derselben aus allen Tonarten gespielt werdenkann. Noch merkwürdiger wird diese Harfe dadurch, daßder dabei angebrachte Mechanismus den Spielenden inden Stand sitzt, zugleich auch ein Flötenaccompagnementzu bewirken. — Mag. all. neuen Erf. V. §62.

Harfenkunstwerk s. Paukenkunstwerk. Z> B. 247.

Harmoniken, von Müller, s. Tastatur-Harmonika.4. B. 226.

Harngangsausbehner; einen dreiarmigen, bei. Stein-operationen zu gebrauchen, hat Mazotti, ein Wundarztzu Florenz , erfunden.— Ricklcr chir. Bibk. I. c. 4S.

Harnröhre, Harngang, Härnblase. Ueber dies«Gegenstände haben Joh. Ge. Gmelin zu Tübingen