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Fünfter Band, welcher die Supplemente zu den vorgehenden 4 Bänden enthält. A - Z.
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Kaiser

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Kai ser (Imperator). (2. B. soll) Die Benennung Im-perator kam ehemals überhaupt dem Chef der Armeezu. Eigentlich aber war Imperator ein Titel, der inverschiedenen Zeiten veisckiedene Bedeutungen hatte NachSalluÜiuS führten diesen Titel zuerst die Conlules,ehe sie ConsuleS wurden. Nachher war es ein militain-sch-r Titel, den die Soldaten und der Senat,ihrem Feld-herrn nach einem großen erfochtenen Siege beilegten,lind den sie so lange behielten, bis sie triuwphirt hatten.Nach Appia-n wurde zu seiner Zeit Niemand mehr mitdem Imperator Titel beehrt, der nicht wenigstens looooFeinde geschlagen halte, Nach dem Untergänge der re-publikanischen Verfassung, ward Imperator der vornehm-ste Titel der Kaiser, um ihre höchste Gewalt damit an-zuzeigen. Die Nachfolger des Augustus bedien-ten sich dessen vvrnämlich, und er war mit dem Titelksx gleichbedeutend. In spätern Zeiten erhielt er ganzdie Bedeutung, die wir mit dem Worte Kaiser verbin-den. Aber auch triumphirenden Generalen wurde dieserTitel noch beigelegt, und in diesem Falle hatte er die alleBedeutung. Die Kaiser scheinen ihn deswegen haupt-sächlich bekommen zu haben, weil alle Generale als un-ter ihnen handelnd betrachtet wurden. Augustus hatdiese» Titel überhaupt 21 Mal erhalten. Adams röm.Alterrh. sog, -y6. zoy. Funke neues Nealschut-lex. II. lorg.

Kaiserdinten s. Kreuz.

Kaiserschnitt. (2. B. 202.) Die Geschichte desselbenvon Roufset an, bis zu den neuesten Zeiten hat derPros. Carl Casp. Siebold zu Wärzburg 1779 gelie-fert. Richter chir. Bibl. V. 504.

Kalkwasser. (2. B. 207.) Seit Huttens Zeit hat zu-erst G irtanner dies Mittel wieder empfehlen, und des-

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