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Kreis«, mit dem Aequator parallel ein, so daß von jedemsolchen Kreise bis zum nächstfolgenden, die Dauer deslängsten Tages um Stunde zunahm. .Diese Flä-ch enräume zwischen diesen Kreisen nannten sie Kli-mata, welches Wort so viel, als Lag^ der Oerter,bedeutet. So erstreckt sich also das erste Klima vo»t»Aequator , wo die Tageslänge jederzeit 12 Stunden ist,bis an den Paralleikreis, wo der längste Tag 13 i/sStunde ist, das zweite von diesem Parallelkceise bis zumfolgenden, wo der längste Tag iz Stunden hat ic.Unsre Gegenden, deren längster Tag 16 1/2 Stundebeträgt, fallen hierbei in das gle Klima. — Nach die-ser Eintheilung kommen also vom Aequator an, bis anjeden Polarkreis, wo der längste Tag 24 Stunden dau-ert, 24 Klimata, Innerhalb der Polarkreise wachst derlängste Tag so schnell, daß er r Grad weiter nach denPolen zu, ,chon einen Monat lang ist. Einige habendaher die kalten Zonen noch in 6 Klimata getheilt, inderen jedem vom Anfang bis zum Ende» der längsteTag um r Monat wächst. Bon diesen alten Eirrthei-lungen der Erdfläche in Klimata, haben Riccioli (geb.rggS, gest. 1671.) und Barrnius (geb. 1620, gest.1684.) umständliche Nachricht gegeben. — Heut zu Lagegebraucht man das Wort Klima in der Bedeutung derAlten nicht mehr, sondern versteht vielmehr darunter das,einem Orte eigne Verhalten der Witterung, in Rücksichtder Wärme und Kälte, Abwechslungen der Jahreszeiten,Trockenheit und Feuchtigkeit der Lust, Fruchtbarkeit rc.Daß die Hauptverschiedenheiten der Wä-me und derJahreszeiten von der Wirkung der Sonnenstrahlen her-rühren. .fällt bei Bergleichung der Witterung iy, den ver-schiedenen Zonen der Erdfläche deutlich in die Augen.,Wie viel nun hierbei aus die Sonne allein/kolnme< dashaben Hallep, Mairan, Simpson, Kästner,