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Myrra
Universallex. VII. 1095. — Eine kleine Rechenma-schine, die besonders zum Multipliciern und Dividireneingerichtet ist, erfand Joh. Conr. Gütle in Nürn-berg . Meichsanzeiger. 179z. N. 121. S. 1044.—Eine netze sinnreiche Erfindung, die das Rechnen sehrerleichtert, und das Verrechnen beinahe unmöglich macht,hat der Pros. Grüson zu Berlin 1798 bekannt gemacht,s. dessen Picanothek, oder Sammt, allgemein nütz!. Ta-feln für Jedermann zum Mnltipliciren und.Dlvidnen rc.gr. 8. Berl. 1798.
Mumie s. Einbalsamirung.
Mundoblaten s. Oblaten.
Murra. Ein in Italien beliebtes Spiel, war schon denAlten bekannt, und ist von den Franzosen viele Jahr-Hunderte lang gespielt worden. Es besteht darin, daßman seinem Gegner eine gewisse Anzahl Finger zeigt,das eben derselbe zu gleicher Zeit thut, und man ge-winnt, wenn man die Anzahl der Finger erräth. DiesSpiel wird der berühmten Helena zugeschrieben, die eSmit Paris gespielt haben soll. Von den Griechen solldie Murra zu den Römern gekommen seyn. Vers. e.Kulturgesch. 154. f.
Muschel gold. Ein neues, kurzes und leichtes Verfah-ren, Muschelgold (Wussivgold, Schwefelgrün, unachlesMahlergold) in ganz vorzüglicher Schönheit zu erhalten,.hat Brugnatelli entdeckt. Busch Almal,ach. V. 594.— Daß bas Mussivgold eine Verbindung von metalli-schem Zinn und Schwefel, — letzterer in der größtmög-lichsten mit Zinn verbindungsfahigen Menge — sey, ha-ben John Davy und BerzeliuS bewiesen. — Kast-rier deutsch . Gewerdsfc. II. 250.
UluscuII korinsti et non korrriati. Diesen Un-.terschiev hat Johann Bohne, Pros. d. Anatom, zu