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Fünfter Band, welcher die Supplemente zu den vorgehenden 4 Bänden enthält. A - Z.
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Pergamrntirer 275

sind mit Gold» und die andern mit Silber, auf purpür-- farbiges Pergament geschrieben. Uphilas mächte dieseUebersetzung um z6o,nach Chr. Geb. L)ö aber dieseHandschrift gerade ins IV. Jahrh, zu setzen seyn moM,' weiß man nicht. Aus den Zeilen Carls des Gro-ßen hat man noch blaues und violettes Pergament.Oav. Xoslrlsr. äiss. äs Libl. Lsioli iVI. ^Itork.8- 3 - 7 - Jetzt weiß man dem Pergamente alle Far-ben zu geben, ynd auch ein gefärbtes uyd durchsichtigesPergament zu machen. Naiürl. Aauberlex. 1764.S. I2Z1. isZZ. Im Jahre 145» druckte Gutten-berg Bibeln auf Pergament, und mit dem Anfangedes XVI. Jahrhund. sing man an» auf Pergament zuschreiben. Halle sorlges. Magie. III. 521. Lo»riot erfand die Kunst, Zeichnungen mit der Bleifcderauf Pergament haltbar und beständig zu mMen.Wehr am a. O. A2. 11Z. ,

Pergamentirer hakte Nürnberg schon 1337. Kl. Chrort.Nürnb. 15.

Pergamentvergoldung s. Papiervergoldung.Pericopen. Im IV. Jahrh, sing man an, an den Fest-tagen, und nachher auch an den Sonntagen gewisseStücke aus den Evangelisten und Episteln der Apostelzu lesen. Bisher waren diese Schriften nach der Reiheund ohne besondere Auswahl beim Gottesdienste verlesenworden. In der griechischen Kirche wurde damit derAnfang gemacht, und die lateinische folgte hierin nach.Zu Augustinus Zeiten im V. Jahrh, wurden dieEvange,listen nach der Ordnung alle Sonntage, an den Fest-tagen aber besondere evangelische Texte vorgelesenund erklärt. Im VI. Jahrh, waren schon überall Evan-gelien- und Epistelntexte eingeführt; und im VII. Jahrh,brachte Gregor der Große zu Rom die Evangeliaund Episteln meistens in diejenige Ordnung, die wir