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Fünfter Band, welcher die Supplemente zu den vorgehenden 4 Bänden enthält. A - Z.
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Prediger Zgi.

Erstaunen stieg, war es auch mit dem Predigen sehrschlecht beschaffen. Im XI, Jahrh, wurde solches derge-

- statt unterlassen, daß auch der Satan, und alle seinehöllischen^ Geister einen Brief aus der Hölle an dieganze damalige Elerisey sollen haben abgeben lassen,worin sie sich bedanken, daß die Geistlichen nicht nurselbst ihren Wohllüsten, so fleißig nachhingen, sondern auchdurch Versäumung des Predigens, eine solche Menge See-len-zur Hölle schickten, dergleichen in den vorigen Jchr-hunderlen nie zu sehen gewesen wäre. Im XU., XIII.und XIV. Jahrh, setzte man in Predigten entweder dieheilige Schrift ganz und gar bei Seite, oder verdrehet«sie nach Gefallen. Man brachte seine eignen Traumevor, und trieb sogar Scherz und Narrenspossen auf derKanzel (s. Ostergelachter.). Im XVI. Jahrh, wurdeendlich das Predigen durch Luther wieder verbessert undzweckmäßig eingerichtet. — Mehlig Kirch. u. Ketz. cknst.II. 418. — Dantes 6atsl. Isst. Vsrit. D. iZ. P.772. --- Nach Sarcerius (s. ksstorals z B. 24».)gab Matthias Eberhard 1576 ein Lnaklrirliunrxsstnrals zu Leipzig heraus. Regeln zum Predigen ga-ben ferner Hieran. Welker (der doch, wie Melanch-thon, selbst nicht predigte), Johann Rivinus u. a»Nicol. PalladiuS gab ksgulae xro LonLionatori-dirs zu Copenhagen 1-556 heraus. Vom Andr. Pan-cratius rührt die Benennung der Mstkoäi ksncreti-mas her. Jac. Matthiä Arhusius ließ 1588 einenTractat äs rnstlioäo concionsnär zu Basel drucken,und Jac. Andreä IVlstlioäus cöuoiollsnäL ist 159sdurch Polyc. Leyser zu Wittenberg herausgegeben. —Ueber die Würde des Predigtamts schrieb Jvh. Friedr.Aiegler zu Dresden 1737 rc. -- Fabric. III. 484 s.s. Homilie.

Prediger. Der erste gute lateinische Prediger war Ey«