Qmcksilberuhr 405
II. 5 - 35- — Nach Girtanner war nicht Matthio-lus» sondern Barbarossa 1537 der erste, der daSQuecksilber (in Pillen) innerlich gab. — Das. 95.—Caspar Torella, Leibarzt des PabsteS AlexanderVI. empfahl 1497 den Gebrauch des Quecksilbers in ve-nerischen Krankheiten, verwarf eS aber nachher rzor, alSschädlich, da der Cardinal Joh. Borgia, Neffe desPabstes» und fast die ganze Pabstliche Familie, welchedamals die Franzosen hatte, wahrend der Queckstlberknrgestorben wären. Girtanner am a. O. 26. 27. —Doch hat Pet. Pinctor, gleichfalls Leibarzt Alexan»der« VI. diesen Pabst selbst, imgleichen den CardinalSegovia und mehrere Geistliche, damals durch Queck-filbermittel von der Lustseuche geheilt. Das. 2z. —Der Gebrauch des Quecksilbers zur Läuterung des Goldesund Silbers, ist 15S4 entdeckt. — Das Leuchten desQuecksilbers in einem verschlossenen Glase, wenn es ge-schüttelt wird, hat Johann Bernoulli zuerst ent-deckt.— Moscati, Direkter des Hospitals in May«land, hat bemerkt, daß das Quecksilber das elastischeHarz angreift, und mit der Zeit durchlöchert. Allg. Lit.Zeit. Jen. 1785. N. ÜZ. s.
Quecksilberuhr, die 27 Minuten ging- hat I. H.Lambert (geb. 1726, gest. 1777) erfunden. — Nachr.v. d. Leb. u. Erf. d. berühmt Mathem. Ii 171.
Quedlinburger Gesundbrunnen . Der älteste hie-sige Gesundbrunnen ist der, so vor dem Gröverlhore,am Fuße des sogenannten Galgenbergs liegt. Er istschon 1550 entdeckt, aber nachher bald wieder eingegan,gen. Im Jahre 1715 wurde erkauf Befehl des StistSvon einigen Aerzten untersucht, gerieth aber wieder inSVergessen. Im Jahre 1726 wacht» er die Aufmerksam-keit abermals rege, aber auch diese dauerte nicht lange.Endlich hat ihn der v. Eisfeld » der ihn im zerfalle«