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Fünfter Band, welcher die Supplemente zu den vorgehenden 4 Bänden enthält. A - Z.
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Rachitis 407

Rachitis'(«ngl. Krankheit). Das eigne und ganz beson-dere Gift, worin diese Krankheit ihren Grund hat,ist im Anfange des XVII. Jahrh, in England, zwarwohl nicht entstanden, aber doch zuerst genau beobachtetworden. Franz Glissen hat 1Ä50 zuerst darüber ge-schrieben. Die Geschichte derselben hat Wenzesl. Trn-ka de Krzowitz zu Wien 1787 geliefert. LoderSAuthrop. 94. und die hieher gehörigen Schriften. 646. f. Uederdiese Krankheit bat Le V ach er dr la Zeutrie,ein Arzt zu Paris , im Jahre 1772 ein eignes Werkgeschrieben, und eine Maschine zu deren Hebung erfun-den. Richter chir. Bibl. II. b. 6i fs.

Rad. Ein Rad mit einer doppelten Kraft, das an Wel-len, Kranichen, und allen, durch Menschenhände beweg-ten Maschinen, anwendbar ist, hat A. Albert in Pa-ris erfunden. Journ. f. Fabr. 1807. Febr.145.

Radeberger Gesundbrunnen» zwei Meilen von Dres-den , ist ^717 durch den Bürgermeister Seydel entdeckt,und von diesem 1719 ein ordentliches Bad daselbst an-gelegt. Der König von Polen, Friedrich August II. ,ließ das Mineralwasser durch den berühmten Hosfmannu. a. untersuchen» darauf erhielt der Brunnen den Na-men des AugufluSbrunnen. Zückert Gesundbr.6i8.

Rad welle s, Winde.

Radwinde s. Winde.

RLdelkreuzer, istein vom Kaiser Ferdinand I. zuerstgeschlagner Kreuzer, aus welchem 2 auf einander liegendeKreuze geprägt sind, deren 8 Enden eine kreisförmigeRundung, wir «in Rad, bilden. Jakobson tech-nol. Wörterb. 111 . Z40.

Rauch erkui-, (z. B. 359.) in venerischen Krankheiten.Eine Maschine dazu hat der O. L'Alvuettr zu Paris177Ü erfunden. Richter chir. Bibl. IV. 129.