Rindöblut
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aus getriebenem Kupier zusammengesetzt. Selbst der be»rühmte Koloß von Arena, am Logo maggiore, der 1697dem heiligen Carl BorromäuS zu Ehren errichtet wor»den, gehört nur zum Theil hieher, da an dieser, ohneFuhgestell 66 Fuß hohen Bildsäule, nur Kopf und Händevon E»z gegossen, die übrigen Theile aber aus grtriebe»nen Kupse, platten zusammengesetzt sind. — Kastrierdeutsch . Gewerdsfr. II. 1 — 6. u. y — n.
Ninosblut. Ueber den färbenden Stoff des RindSblutS,solchen auszuscheiden, und dessen Verhalten zu andernStoffen zu bestimmen, darüber haben Berzelius undBrande sorgfältige Untersuchungen angestellt. — Käst»ner deutsch. Gewerdsfr. II. 222.
Ring. (z. B. ZZy ) Die Römer bedienten sich Anfangsdreierlei Anen von Ringen. Durch die eine Art unter»schieden sich gewissermaaßen die Stände von einander.Die Senatoren und Ritter hatten goldene, der ge-meine Mann silberne, und die Sclaven eiserne Ringe.Außer diesen wurden auch diejenigen, welche sich imKriege ausgezeichnet, oder andere Verdienste erworbenharten, mit einem goldnen Ringe beschenkt. Unter denKaijern wurde dirs Recht, oft um geringfügiger UrsachenWillen, ertheilt; und unter Justinian wurde eS al-len Bürgern zugestanden. Darauf wurden die Ausschwei»sungen in diesem Putze so weit getrieben, daß sie fürden Sommer leichtere, und für den Winter schwerereRinge trugen. Ganz im Anfange der Republik , war esselbst den Senatoren und Rittern nicht erlaubt» goldneRinge zu tragen. Man trug die Ringe an der linkenHand, am vierten Finger, vom Daumen an gerechnet;vorher aber auch an der rechten Hand, als man nochweniger kostbare Ringe hatte. In spätern Zeiten trugenEinige auch mehrere Ringe,- oft an jedem Fingereinen, «der mehre« des Nachts, beim Baden, in der