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Fünfter Band, welcher die Supplemente zu den vorgehenden 4 Bänden enthält. A - Z.
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Ri'ppolzawsr Gesundbrunnen

Trauer, und von Supplicanten wurden die Ringe abge,legt. Das Behältniß, worin man die Ringe aufbe-wahrte, hieß Osct)- 1 ot!aeca. Man besetzt» auch dieRinge mit kostbaren Steinen, auf welchen manBildnisse der Vorfahren, der Freunds, des Kaisers, odereines großen Mannes, oder die Vorstellung einer merk-würdigen Begebenheit, oder etwas ähnliches, eingrabenließ. So waren auf dkm Rings des Pomp-jus dreiTrophäen, auf dem Ringe des EäsarS eine dewafsneleVenus, und auf dem Ringe des Augusts zuerst eineSphinx, dann das Bild Alexanders des Großen,und endlich sein eignes Dildniß, worin ihm die nachfol-genden Kaiser nachahmten. Wenn ein Sterbender je,wanden seinen Ring übergab, so war dies ein Zeichenvon besondern! Wohlwollen.

Auch Verlobungs- oder Trauringe (^nnuiusxronukus), dergleichen der Bräutigam seiner BrautzUm Pfande seines Versprechens überreichte, waren bei^ den Römern üblich. (Plin. ZZ> 2.) Sie waren an-fangs von Eisen, in der Folge aber von Gold.

Der Siegelringe 1 >xdienlen sich nicht nur dieMänner, sondern auch die Weiber. Hsirakhcte eineWittwe in eine andere Familie, so hatte sie auf dasPeltschaft des ersten Mannes kein Recht mehr, sondernes verblieb dem rechtmäßigen Erben. ' Man versiegelteauch mit diesem Ringe Keller, Kisten, Fässer rc. undhing sie an gewisse Marken (Symbol«) als Wahrzeichenauf. Auch gab man sie bei Eontracken, statt einerHandschrift, Wenn Personen zu einer Mahlzeit Geldzusammen schießen wollten, so gab man der Prisen,welche die Veranstaltung übernahm, Ringe zuxn Unter-pfande rc. — Funke neues Realschullex. li. 198.

Nrngslreime s. Rondeau.

Rippöljawrr Gesundbrunnen , im Schwarzwqlde.