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Fünfter Band, welcher die Supplemente zu den vorgehenden 4 Bänden enthält. A - Z.
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Ruder

in England bekannt. Schröckh allgem. Weltgesch.IV. 2. S. 141.

Ruder. Nach Pliniu« (VII. z6.) haben die Copäer,oder die Bewohner der Stadt Cvpä in Böotien. die Ru«der, die Platäer aber, oder die Bewohner der StadtPlataä, die breiten Ruder erfunden.

Äuder Maschine. Eine Maschine zum Rudern, oderBewegen der Schiffe» die auch besonder- an den Hoch-boords angebracht werden kann, und viele Fehler derDrehruder vermeidet, hat Bouguer erfunden. Ja-kobson technol. Wörterb. 111 . 465.

Ruderschiff. PliniuS giebt die Erfindung desselbenfolgender Gestalt an: Das SÄiff mit 2 Rudern erfan-den die Er ythrärr; mit z Rudern fuhr der Korin-ther Aminocles; mit 4 die Karthaginenser;Schiffe mit 5 Ruderbänken richtet« der Salaminier Ne«sichten ein; mit 6 der Syrakuser Lenagoras. Bondiesem kam Mnesigniton auf 10, Alexander derGroß« auf 12, Ptolomäus Soter auf »Z, De«metriuS auf zv, PtolomäuS Philopator aus 40Ruderbänke. klirr. 8. 8. 7, 56.

Rudolp Hinische Tafeln s. Lasern.

Rückenmark (lVIsäulla rxinalis). Ueber diesen Gegen-stand haben Blasiu« 1666, Huber 1739, 1741,Frotscher 1788, Haller u. a. geschrieben. Le-der Anthropol. 629. ,

Rückschlag, Nach schlag de- Blitzes, besteht darin,wenn außer dem Hauptschlage des Blitze-, noch ein zwei-ter Schlag in der Entfernung veranlaßt wird. Wie daszugehe, hat Mylord Mahon (nachher Gras St an ho-pe) »779 zuerst deutlich gewiesen, und zugleich gezeigt,daß gut angelegte Blitzableiter auch gegen den Rückschlagsichern. Gehler. III. 738.

Rundgrdicht s. Rondeau.