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Fünfter Band, welcher die Supplemente zu den vorgehenden 4 Bänden enthält. A - Z.
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4^2 Sammetmahlerei

126. Wenn es wahr ist, daß .die Krone Carlsdes Großen mit rothem Sammet gefuttert, und dj,zZulter nicht erst spater hinein gesetzt ist, so wäre derSammet im Jahre Fon schon bekannt gewesen. ImXlst, XIII. und XIV. Jahrh, war er sehr gemein, undder beste kam aus Constsntinopel. In einer Schriftvvm Jahre i2lZ kommt die Redensart vor:uns äe sxsniito, rudro curn listn äs surikiiso.(Qksrts i^nno Lkristi i2iz gp> b7ArNurn ,1<>li,.VII. p>. 28g. In 7. A. k^okknasnni I,ox. univsrz.Lontinust. Lssil. t68z- 1. I. xi 204): Jetzt nochwird der beste Sammet in Genua und Mayland gemacht,daher man glaubt, daß der Sammet aus Italien nachFrankreich, und von da nach Deutschland gekommen sey.

SammctwKrhlerei. Eine Anweisung zur Verfertigungder Farben für die Sammet- und Manchester -Mahlerei,hat der Geheimerath Hsrmbstädt gegeben. Ding-lec neues Journ. st Druck u. Färbek. II. 414.

Sammet rose. Stammt aus dem südlichen Amerika ,und war schon, ehe Carl V. seinen Zug nach Tunis that, woher sie nach Europa gekommen seyn soll, denKräurerkennern unter dem Namen Lsr^oxlrMus Inäioiubekannt, Beckm. Erst III. zos.

Sanction, pragmatische, ist vom Kaiser Carl VI.am 19. April 171z errichtet. Pütter Handb. d.deutsch. Reichohist. lopg.

Sanduhr. (4. B. 25.) Der Pater Franz ArcangeloMaria Redi, ein Dominikaner , schlug, 1655 zwei Ar-ten von Sanduhren vor; die eine mit einem großenG> Hause, wo man den Sand nicht sehen konnte, dieandere mit einem Rade, wo man die Bewegung desSandeS sahe. Juvenel. H. 426.

Sappbische Verse; haben ihre Benennung von dergnechijch-n Dichterin Sapph o, die vhngelayr 600 Jahr