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Fünfter Band, welcher die Supplemente zu den vorgehenden 4 Bänden enthält. A - Z.
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Steinbruch

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Jngrassia, der von den mehresten für den Entdeckergehalten wird, war im Gebiete von Palermo rzro ge-boren, und starb 158». Julius Easserinus,sonst Placentinus, Pros. zu Padua , von dem imJahre 1600 lckist. sriati äe voais auäitus^us orZanir,zu Ferrara in Fol. herauskam, und der 1561. geborenwurde, und 1621 starb, kann, wie einige annehmenwollen, wohl nicht der Entdecker seyn. Fabric. am a.O. ZZ9- 5Z2.

Steinbruch. Cadmus lehrte zuerst die Griechen, dieSteine aus dem Schvoße der Erde zu bringen, undlegte den ersten Steinbruch zu Theben, oder, nach Theo-phrast, zu Phsnice, an. klirr. H. dl. VII. §6.

Steindruck. (4. B. 167.) ' Der Eisinder des Stein-drucks, Sennselder in Münchens ist in dieser Er-findung, die er richtiger chemische Druckerei nennt,so weit vorgeschritten, daß er jede Schrift, oder Zeich-nung, welche mir einer von ihm erfundenen Tinte, aufein besonderes zubereitetes Papier gemacht wird, nichtblos auf Kalkstein, sondern auch auf weniger zerbrechli-che und Raum einnehmende Körper, z. B. auf Messing,Kupfer, Zinn, Bley, Steinpapier, durch einen einzigenDruck verkehrt überträgt, und dann nach einer leichtenBenetzung, mit einem chemisch wirkenden Mittel, diegeraden Abdrücke mit der nämlichen, ja mit noch größe-rer Leichtigkeit und Neinheit, als es auf die bisher ge-wöhnliche Weise von der Steinplatte möglich war, da.von macht. Die Kunst, verkehrt zu schreiben, ist daherauch ganz entbehrlich. Da auch bisher das Gelingen desSteindrucks von der Geschicklichkeit des, Druckers ganzabhing, und eine ungeschickte Hand nicht blos die Ab.drücke, sondern auch selbst die Zeichnung verderben kann,so hat Sennselder. noch eine Presse erfunden, welcheNetzen, Farbenauftrag und Drucken mit Gleichförmigkeit