8ub rosa > Zog
8uh rosa. In den ältesten Zsiken schmückte man sichbei den Gastmahlen der Griechen und Römer, Haupt,Hais und Prust mit Blumenkränzen, womit auch oftder Speisesaat behängen wurde. Eine der gewöhnlichenBlumen war die Rose, die zugleich ein Sinnbild desStillschweigens war, um die Gäste zu erinnern, nichtunbedachrsam und plauderhaft im Reden zu seyn. Da,her kommt die Redensart: Etwas sud rosa sagen, oberthun. — Funke neues Realschuss. I. rz.
Süßholzwurzel, (ksckix L^uirltias. Olz'o^rrhiraglskra l^inn.) Schon Dioskorides und Plinius haben die Wurzel als ein Mittel gelobt, welches denWassersüchtigen, wenn sie an ihr kauen, den Durstlöscht; und auf ik>r Zeugniß gründete sich der Versuch,welchen Paracelsus in der Wassersucht gemacht hat.Den Saft, obgleich -von der andern Art, welches aberim Gründe einerlei ist, lobt schon Dioskorides inBrustkrankheiten, Steinbeschwerden, — MeliinMal. med. 192.
Vulkanisches Jahr s. Gelaleisches Jahr.
Sulzbacher Sauerbrunnen, im Oberelsaß, ist i6ozentdeckt. Zuckert Gesundbr. 666.
Superintendent. Diese Benennung, welche einenOderaufseher bedeutet, ist Statt des bischöflichen Titelseingeführt. HeinsittS Äirchenh. k, V. x. 6 »8.
s. Probst.
Syndesmslogie. (Lehre von Bändern oder Ligamen,ten, die zur Verbindung der Knochen dienen.) EineSyndesmologie, oder Geschichte der Ligamente hat zu-erst Josias Weilbrecht zu Petersburg 1742 heraus-gegeben, die zu Strasburg 1779 übersetzt herausgekom-
. wen ist. Eine Desmographie hat auch Pet. Tarin zuParis 175s herausgegeben.
Syrup aus Weintrauben s. Traubensyrup.