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Fünfter Band, welcher die Supplemente zu den vorgehenden 4 Bänden enthält. A - Z.
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Tafeln, astronomische

ter, als nur in Sonne und Mond gebrauchen konnte.Es sind aber daraus von Long «montan (geb. 15H2.gest. 1647.), Kepler » u. a. Tafeln für alle Planetenberechnet, unter denen die Keplerschen den Vorzug bd,hieltm. Im Jahre 1702 gab auch de la Hire solcheTafeln heraus; auch Cassini hat dergleichen verfertigt.Wolf mathem. Lex. »z52. Nachr. v. d. Leb. undEisind. d berühmt. Machen,. I. 14. 2Z4.

- rudolphinische. - Sind diejenigen astronomischenTakeln, welche Kepler, aus den Observatorien deSLycho de Brahr, nach seiner eignen Tkeorie ausrech«nete und »622 herausgab. Tycko de Brahr hatte .solche angefangen, und dem Kaiser Rudslph II. zuEhren, der ihn nach Prag berufen hatte, rudolphi»Nische Tafeln (Takulas Kuäoipkinae) genannt.Kepler hat diesen Namen beibehalten, auch dem Tycho die Ehre gelassen, daß er sie angefangen, und durch sei-ne Beobachtungen den S-off dazu gegeben habe. Weilsie aber nach seiner neuen elliptische» Theorie, und nachden, von ihm entdeckten Bewegungen der Himmelskör-per berechnet sind. so haben sie eine ganz andere Gestaltgewonnen, als ihnen Tycho würde gegeben haben, undsind daher als ein Werk, das dem Kepler allein ge-bührt. anzusehen. Wolf mathem. Lex. 1357.

brittrsche, carolinische, dänische,hydrographische, - ' l oxodrvmi sche, Lud-wigische, neualmagestische, immerwäh-rende, philolaische, Prutenisch». ssWolf mathem Lex izgZ- ff

> alphonsini sche. Siad die oben erwähnten,^ aufVeranlassung des KönigS Älpyonsus von Eastilien,der in der Mitte des XUl. Zahih. lebte, veilerkigtenastronomische Tafeln, deren Unrichtigkeit jedoch schon derAraber Adoacen zeigte-, dayer schon L25S von «den

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