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Fünfter Band, welcher die Supplemente zu den vorgehenden 4 Bänden enthält. A - Z.
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Telegraphie 517

Verfasser desselben gehalten wird. — Köhne Handb. s>Kslend. Besitz. 255.

Telegraphie. (4. B. 229.) Die Geschichte der Telsgra-phie findet man in B-rgsträßers Synthematographik§ 138 — 265., imgl. in der Schrift: Ueber Signal»L.vre und Zielschrejberei in der Ferne, oder über Syn-thematographik und Telegraphe in der Vergleichung vonJ A. B. Bergsträßer, Franks, a. M. 1795.

— — Der Ursprung der Gewohnheit, durch angezandetr

Feuer auf Bergen und Warten, besonders im Kriege ge-wisse verabredete Signale zu geben, verliert sich im grau-en Alterthume, und die älteste Spur davon findet sich,so viel man bis jetzt weiß. bei den Persern ; und durchden Verkehr der Perser mit. europäischen Völkern, beson-ders durch ine Eroberungen des macrdonischcn Alexan-ders wurde diese telegraphische Anstalt auch in Europa ,bekannt, wenigstens scheint die Anstalt des macedonischrnKönig« PerseuS durch Pyrsuriden, oder angezündeteFackeln, sich alles, was in Macedonien vorging, berich-ten zu lassen, nichts weiter, als eine Nachahmung derpersischen Fackelrelegraphrn zu seyn. Wahrscheinlich istdiese Kunst auf dem nämlichen Wege zu den Griechengekommen, und durch deren Colonien und Handel dannweiter westwärts 'ausgebreitet. Wenigstens scheint vorAlexander die persische Telegraphie Griechenlandnicht allgemein bekannt gewesen zu seyn, denn noch kurz'vor Alexanders Tode machte cin Grieche, Aensas,der etwa Zöo Jahre vor Christi Geburt lebte, den Ver-such, die schon seit uralten Zeiten unter seinem Volke bs>kannt gewesene Signalisirung durch Feuer, bahnt zu er-^wettern und zu verbcssrm, daß auch kurze, aber immerdoch noch vorher verabredete Nachrichten, auf diese Weiseschnell überbracht werden könnten. Die Erfindung waraber noch sehr unvollkommen, und war, allem Vermu -