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Teutsch-Altenburger Bad
Quadralzahlen zu rechnen, ist von Jod. Ludolf erfun-den. — Jablonsky allg. Lex. II. 1542.
Leutsch-Altenburger Bad, acht Meilen von Wien ,ist nach der ersten türkischen Belagerung der Stadt Wien ,besonder- bekannt geworden. Im Jahr 1548 bat derdamalige Besitzer des Schlosse« es von der msdic. Farul-Lat zu Wien untersuchen lassen, und 1634 hat Joh.Wild. Mannageta, Kais. Ferdinand II . Leibarzt,es beschrieben. — Zückert Eesundbr. 462.
.aexte s. Pericopen.
Thaler. Hießen Anfangs Güldengroschen, und be-standen aus 2 Loth seinem Silber. Sie wurden zuerstvvm Kaiser Maximilian I. im Jahre 1479, dann vomErzherzog Sigismund 1484, und in Sachsen zuerstvom Kuhrfürsten Friedrich rzoo geprägt. — Alsman aber bei Joachimsthal in Böhmen «in sehr er-giebiges Silberbergwerk entdeckte, und die Besitzer dessel-ben, die Grasen von Schlick aus diesem Silber inden Jahren izoo und 1515, besonder- 1517 zu Jo-achim sthas eino große Anzahl solcher zwei Loth schwe-ren Güldengroschen, und zwar, wie einige wollen, mitdem Biltzniß deS heisigen Joachim prägen ließen, so be-kamen diese Münzen, theils von dem Bergwerke wel-ches das Silber dazu lieferte, theils von dem OrteJoachimsthal den Namen Joachimsthaler,woraus nachher durch Abkürzung der Name Thalerentstanden ist. Einige nannten diese Münzen auchSchlickenthaler, weil die Grasen von Schlick die-selben hatten prägen lassen. In Brandenburg ließ derKuhrfürst Joachim I. iw Jahre 1521 zuerst Branden ,burgische Thaler schlagen. Im Jahre 1528 wurden zuNürnberg Thaler geprägt. — Jablonsky allgem. Lex.H. 1Z4Z. — Pütter Hanbb. d. deutsch. Rnchshist.490. 6-5. 6ZZ. — Hommel akadrm. ^ed. rc, r§ 5 .