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Zollmannische Scheibe
Zvl'mannische Scheibe. Ein Werkzeug in Gestalteiner Scheibe, dessen man sich zum Feldmesser bedient.Die Erfindung an sich ist nicht neu; denn schonSpeckle hat in seinem Festungsbau, gleich zu Anfange,wo er vom Aufnehmen und Aufstecken eines Platzes re-det, sich dieser, auf eine vollkommene Congruenz derWinkel gegründeten Meßärt mit der Scheibe bedient.Auch Dillig hat in seiner Kriegsschule lad. 24 Fig.2 und z. dasselbe Verfahren ganz deutlich vorgestellt.Seitdem aber Zollmann, der 1744 zu Halle eine An-leitung zur Geodäsie b'crallsgäb , den Gebrauch der Schei-be durch seine lange Praxis verbessert hat. bedienen sicholle Praktiker bei Haupkm«ss»ngen dieses Werkzeugs, wel-ches auch von ihm den Namen der ZollmannschenScheibe führt. Laurentius Julius von Gersten-derg in Jena hat der Zollmannschen Scheibe eine nochvortheilhaftere Einrichtung gegeben. — L. I. v. Ger-stenberg ausführt. Beschr. e. neuen re. Methode, Ge-gend. z. milit. Gebrauch aufzunehmen. Jen. 1796. S.97- ff-
Zonen, soll Thales in der mathematischen Geographieeingeführt haben. Fadric. li. 192.
Zucker. (4. B. 426) Vergl. Fabric. I. 21z. II. 808.— v. Stetten Augsb. H. ng.. — Universallex.I. I49S-. f-
Zuckerpapier. Das blaue, «der violette Zuckerpapierwurde zuerst in Holland verfertigt. Zuerst wurde es inHamburg seit dem Jahre 1758 nachgemacht.— Wehrsvom Papier, rc. z6o.
Zuckerrohr s. Aückec. 4. B. 426.
Zuckrrsiederei s. Zucker. 4. B. 426.
Zucker werk. Die Spanier und Portugiesen, als die er-sten abendländischen Nationen, die Zucker bauetcn, wa-ren auch die ersten mit, welche Zuckerw'erk und Eingr-