Balsam. 25
Namen durch den Druck eines'A. B. C. Buchs zu ver-ewigen gesucht, und daher auf das Titelblatt desselbengesetzt haben: Vermehrt und verbessert durchJohann Ballhorn. Daher die Redensart bis jetztalsdann noch gebraucht wird, wenn einer eine Sacke zuverbessern geglaubt, aber solche an sich wirklich verschlim-mert hat. — Wag euer Anecdotenlex. 25.
Balsam (5 B. 4z). Einen köstlichen vegetabilischen —hat Arnöld Kern er, ein Arzt zu Leipzig , erfundenund 1618 beschrieben. — Kestner med. Gel. Lex. 44z.s. Salbe.
Lalesoaus lihuiäus» Lebensbalsam, ist von Frie-drich Hoffmann (geb. 1660, gest. 1742) erfunden.—keirumsuu kist. lit. 7YZ.
Lalsurnus vulnersrius, Wundbalsam. Dergleichenhat Raymund Minderer (gest. 1621) erfunden. —keirumsun kist. lit. VI. 814.
Bambuspaste (Bambuserde), worauf man Cameen an-bringen kann, und die bis dahin nur in England fabri-cirt ward, hat der Fayanee-Fabrikant Ollivier in Pa-ris erfunden. — Hermbstädt Museum. IV. Z54.
Banda. Eine alte portugiesische Goldduplone, welcheAlphonsus V. ums Jahr 1450 schlage» ließ. —Schellenberg Handlex. I. 44.
Bandagen (5 B. 4z). Davon haben schon Heraclesund Galenus geschrieben. — Unter den Franzosenhaben Marque, Formy und Verduc, und unterden Deutschen O. Basse zu Berlin , im Anfange desvorigen Jahrh, diese Lehre zuerst gründlich zu bearbeitenunternommen. — Stolle Hist. d. med. Gel. L57.
Bandmacher, s, Posamentirer.
Bandmühle (r B. 85 ). Unter den neuesten Bandmüh-len ist vorzüglich dir, etwa vor 15 Jahren erfundene, desBandmacherö Bötzyw zu Berlin merkwürdig. Bermit-