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daß r Pfund Garn bis auf 200 Gulden zu stehen kommt.Auch der Scblesier ist in der Feinspinnerei sehr geschickt.Aus einer Portion Flachs für 1 Gr. soll er für 2 ThalerGarn spinnen können. Der Zwirn aus diesem Garn solloft 24 Rthlr. kosten; die Spitzen aus diesem Zwirn abernicht selten auf 200 Rthlr. zu stehen kommen. — PoppeGesch. d. Technol. I. 350. 372.
Feld musik. Deren haben sich schon die Lacedämonier,bei ihren Feldzügen bedient. — Pvlter Archäol. II. 173.
Felgen. In England hat man zuerst, und zwar schonvor mehrern Jahren, für Frachtfuhrwerke und schwereWagen überhaupt, breitere Felgen angeordnet. Niedurfte ihre Breite unter 6 Zoll betragen. In Frankreich hat man diese zweckmäßige Einrichtung zuerst nachgeahmt.— Poppe Hndb. d. Erf. 33g. — Aus Einem Stückegebogene Radfelgen, welche stärkere, leichtere, gefahr-losere, schönere Räder bilden, hat der preußische Haupt-mann von Neander erfunden. - Das. 339.
Fenster (g B. 162). Die alten Morgenländer, dieRömer, Gallier, und wahrscheinlich auch viele Völ-ker des nördlichen Europa , haben Fenster von durch-sichtigem Horn gehabt. Die Morgenländer bedientensich auch der Gitterläden. In China verschloß mandie Fensterläden schon lange mit durchsichtigem Pa-pier, oder mit geschliffenen Austerschalen. Fensteraus Mari eng läse kamen in Italien im I. Jahrhund.und Fenster aus dünnem Horn im II. Jahrh, daselbstauf. In Gallien machte man ebenfalls Gebrauch vonsolchen Fenstern; doch verfertigte man sie daselbst auchwol aus dünne geschabtem Leder, und aus feinemgeölten Papier. Nach Plinius hat man sich desMarienglases, auch schon zu Fenstern der Mistbeetebedient. Alle dergleichen Hülfsmittel hörten im Ganzenvon Zeit zu Zeit mit dem Eintritt des Gebrauchs der