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Feuerwachen.
gejagt werden muß, diese Quecksilberdämpfe aber ver Ge-sundheit sehr naci'theilig sind, so erfand der EngländerHill vor 1774 eine, aus Zugröhren und Blaiebalgenbestehende Vorrichtung, vermöge welcher die schädlichenDampfe des Quecksilbers beim Vergolden so abgeleitetwerden, daß dadurch keine Gefahr für die Arbeiter ent-steht. Kurz nachher (vor 1780) gab auch der FranwseChambrier einen Ofen an, worin kleine Arbeiten ver-goldet werden können, ohne daß von den Quecksilber-dämpfen Gefahr zu besorgen wäre. — Poppe Gesch.d. Technol. II. 506. i
Feuerwachen, bei großen Gastmahlen, wo, weil die Kü-chen keine Nauchfange hakten, die Furcht vor Feuer sehrgegründet war, und daher die Pokiceiwachter in solchenFallen in die Nachbarschaft geschickt wurden, um Acht zugeben, und gleich zum Löschen bereit zu seyn, hak derKaiser Augustus angeordnet. — B eckm. Erf. 11. 404. jFieber. Der erste, der alle hektische Fieber für ansteckendeKrankheiten hielt, war Joh. Alphonsus Fontecha,ein spanischer Arzt, der zu Ausgang des XVl. und zuAnfange des XVIl. Jahrh, blühete. — Kestner med. ^Gel. Lex. zo6. Durch eine neue Curart der Fieber wardThomas Sydenh am, der Wiederherstellet der hippo-kratifcken Methode, seit 1666 berühmt. — EichhornGesch. d. Ltt. IN. l. S. 83 - — Im spanischen Ame-rika, in der Gegend von Quito -, hat man eine Wanzeentdeckt, deren Wurzel, als Pulver eingegeben, das Wech-selfieber ohnfchlbar vertreibt. Ihr Name ist CdiNininha.
Der spanische Botaniker Or. Jos. Pavon erklärt diese !Pflanze für ein neues Geschlecht, und hat ihr den Na-men IlnsnUca kskrikusa gegeben. — Bert. Nachr. v,
St. u. gel. S. igäo. S. 6g-.
— — das gflbe; ist schock vock de«ck porkugiestfcheck
Arzte Juan Ferreyra de Rosa 1694 beschriebett,