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Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
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Messerfabriken. 28 r

ungarischen Clerisey war es in der 1279 zu Ofen ge-haltenen Provinzialsynode verboten, solche Seitenmesserzu führen. — Poppe Gesch. d. Techn. II. 4Ü5.

Messer aus Gußstahl, s. Gußstahl.

Messerfabriken. Unter den deutschen Messerfabriken ge-hören die zu Solingen , im Bergischen, unter die älte-sten. Sie existiren schon seit dem XVI. Jahrhundert. —Zu Sheffield in England hat man schon im XIII.Jahrh. Messer rc. verfertigt; aber erst in der Mitte desXVII. Jahrh, brachte man diesen Fabrikationszweig zueiniger Bedeutung. — Poppe Handb. d. Erf. 159. —Gesch. d. Techn. II. 467 f. .

Messerklingen und andere stählerne Werkzeuge durchWalzen zu bilden, ist eine Erfindung des EngländersBell vom Jahr 1305. — Poppe Handb. d. Erf. 16.

Messing (z B. 58). Bei Bristol in England ist ohnge-fähr seit 20 Jahren mit Glück versucht, die Blende(mit Eisen und Schwefel versetzten Zink ) zu rösten, undzu Messing anzuwenden. Der Engländer Gilbert Clarklehrte am Ende des XVIII. Jahrh, das bis dahin unbe-nutzte Mundick (zinkhaltigen Kies) zu Messing zu ge-brauchen. Der Messingfabrikant Emerson zu Glocesteraber erfand eine neue Messingart aus gekörntem Kupfer,calcinirtem Galmey, und einem Zusatz von Kohlenstaub,der sehr gerühmt wird. — Poppe Gesch. d. Techn. II. 421.

Messingdrath, war schon im Jahre 1440 in Ungarn nichts neues mehr. — Poppe Gesch. d. Techn. II. 595.

Messinghobel, s. Hobeln des Messings .

Messingschläger (z B. 59) und Messerschmiede gabes, nach Siebenkees, zu Nürnberg schon izz6. —Kl. Ehron. Rürnb. 15.

'Messingwerke. Die englischen — sind seit der Mittedes XVI. Jahrh, unter der Elisabeth beträchtlich er-weitert worden. Eine vorzüglich berühmte englische Mes»