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Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
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Salpeter. 27 r

ler auf seinen Gehalt an fremdartige^ Salzen zu prüfen,hat der Artillerie-Oberstlieutenant Huß erfunden.Prechtl Jahrb. d. pol. Inst. I. 408.

Salpeter, dient zur He,rvorbringung künstlicher Kalte, s.Kalte. .

Salpeternaphtha (4B. ry). Die kürzeste Bereitungs-art, derselben Hut Erell gelehrt. Dessen neuest.Entd. in d, Ehem. XUI. 16.

Salz (4 D. 20). Die Römer kannten schon viele gallischeund deutsche Salzquellen. Die Salzquellen in Halleund Satzungen schätzte man in Rom sehr. Nach demLacitus wurde die H attische Salzquelle Ookrsbora,öder Oobrssuia genannt; von den Hermunduren(einem zu dem Stamme der Hcrmionen gehörigen Volke,und Ltm westlichsten unter den Suevischerr Völkern imalten Deutschland ) entdeckt, daher die Benennung: HalsHsvmunäorulu. Im I. 58 nach Ehr. G. führten dieKalken wegen dieser Quelle einen Krieg mit jenen Völ-kern, und nahmen sie ihnen auch wirklich weg. Zu Pli-nius Zeiten erhielten die Deutschen das Salz aus dieserQuelle schon durch Holzfeuer. Auch führten sie wegenderselben Kriege mit den Bucgunderm - Von den Römernließ Ankus Martins zuerst Salzipsrke anlegen. ZuCäsars Zeit gab es Salzwerke in der Gegend von Uti -ca. Schon wenigstens im X. Jahrh, veredelten dieDeutschen das Salz durch Sieden. Meersalz undQurll'e'nsa lz (Bovsalz und Soolensalz) waren schonin altern Zeiten nicht das einzige Salz, das dir Erdehervorbrachte. Plinius redet schon vom Steinsalze,welches in verschiedenen Gruben sehr rein gebrochen wurde,

- Des Steinsalzes in den polnischen Salzgruben zu Wie-liczka wird schon in Urkunden von 1105

Schön seit dem Anfange des XVIli Jahrh, kauften dieHolländer ausländisches Merksatz, lösten es auf, und