Band 
Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
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ztzö Schiffsersilidungen»

und in der Mitte befindet sich eine große Plakeforme, miteinem Gebäude, worin in der einen Abcheilung y Pferdebefindlich sind, welche abwechselnd die Ruder-Radpr. durchein Triebrad in Bewegung erhalten, in der andern Ab-theilung die Passagiers ihre volle Bequemlichkeit finden.

— Oppos. Bl. 1817. S. 987. — Der Professor Lo-catelli hat am i9ten März 1319 zu Pavia auf demFluß Ticino eine öffentliche Probe mit einem neu erfun-denen Schiffe, welches nicht untergeht, und mit welchemman ohne Segel, ohne Ruder und ohne Dampfmaschineauf den Flüssen hin und her, und auf- und abwärts fah-ren kann, angestellt. Sechs Menschen, welche sich in derBarke befinden, setzen den Mechanismus derselben in Be-wegung. Sie kann eine Ladung aufnehmen, die um dieHälfte schwerer ist, als die ganze Barke selbst, um somehr, da sich darin ein fast noch so großer Raum besin- !det, als in den gewöhnlichen Kauffartheischiffen. Älle IWendungen lassen sich damit in Geschwindigkeit machen. !

— Oppos. Kl, 1819. S. 568. — Ein österreichischer !Mechaniker. Michael Edex hat eine Maschine erfunden,welche er S ch l a ng enw i ü d e nennt, wodurch er, mit- jtelst Menschenhänden, ohne Ruder, Segel und Dampf, !die Schiffe stromaufwärts treibt. — Oppos. Bl, igiS-Nro. iZ S. 144. — Der im Kön. Preuß. Regierungs-bezirk. Erfurt angestellte Bau-Eonducteur Saher, hatschon vor mehreren Jghren die Erfindung gemacht, Schiffeohne Dampf- oder Thierkräste stromaufwärts zu treiben.Neuerlich hat der Uhrmacher Löberforger in Mähren ,ebenfalls eine Einrichtung eines Stromaufwärts-Schiffeserfunden; aber die Einrichtung des Saher ist jm Gan-zen genommen dieselbe^ — Berl. Nachr. v. St. undgel i8>8 Nro. lZ/. —Hall. allg. Lit. Zeit..1718 Nro. 271. S. 472. — Ein Zögling der neuenSchute für Schiffbaukunst zu Portsmuth hat eine