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Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
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Steigbügel. 427

Abgesondert, und die Ränder gebildet werden, hat derFranzose Franz Ambrosius Didol (geb. 1730, gest,1804) sehr vervollkommnet und verbessert. Bisher hatteman sie von Holz gemacht, welches aber vom Wasseraufquoll, wenn" map es vor und nach dem Abziehenwusch. Deswegen goß Didot die Stege von demselbenMetall, woraus die Lettern bestanden. Poppe Gesch.d. Eechn. III. 79.

Steigbügel im Ohre (2 B. 16. 5 B. 494). DieEntdeckung dieses kleinen Knochens durch JngrassiaSgeschahe zu Neapel 154b. Er nannte ihn 8tapss. DieGeschichte dieser anatomischen Entdeckung hat Jngras-sias selbst geschrieben, und Fallopius, daß sie demJngrassiaS gehöre, zuversichtlich bestätigt, Beckm.

! Erf. III. 107.

! Steigradshemmung (4B. 163). Vergl. Poppe Ge-schichte d. Techn. I!I. m. ff.

Steine, künstliche, zu verfertigen, ist eine Erfindungdes Engländers Peter Hamelin, im Jahr 1818.Hermbst. Rathg. III. 151.

^ Steindruck (z B. 310. 5 B. 495). Aloys Sene-felder ist 1771 zu Königshöfen in Franken geboren.Die Erfindung fallt zwischen die Jahre 1791 und 1796.Es ist daher ein böser Druck- oder Schreibfehler, wennin Poppe's Handb. d. Erf. 381 gesagt wird, daß Se.nefelder diese Kunst vor siebzig Jahren erfundenhabe. Auch ist der Erfinder nicht zu Prag geboren.- Einekurze Geschichte der Steindcuckerey findet sich in denUeberlieferungen zur Gesch. unsrer Zeit. 1319.Nro. 2. S. 33. In Frankreich , wo Engelmann, einElsasser, den Steindruck zuerst einführte, war Ch au-vron der erste, welcher über diese Kunst ein Privilegiumerhielt. In München wurde die Steindruckerey am wei-teste» gebracht. Aus München kam sie r8v7 nach Stutt»