Steinmetzen. 429
land schon feit vielen Zähren bereitet, hat aber keinenrechten Eingang gefunden. Nach Dundonal'S Erfin-dung, gewinnt man bei Broseley und andern Orten»aus dem verdichteten Steinkohlenrauche diesen Theer, deraber nickt so ganz tauglich ist, und einer Art vonDestillation unterworfen wird. Er hat einen sehr üblenGeruch, und ist dem Tauwerke schädlich. Er dient mei-stens zum Theeren der Schiffe. Mit Sand, u. dgl.vermischt, hat man ihn als ein Mittel, den Wurm vonSchiffen abzuhalten, vorgeschlagen. — Oppos. Bl»1317- S. 1392.
Steinmetzen,, finden sich in Nürnberg schon 1298. —Al. Chron. Nürnbsrg. 12.
Steinsalz, s. Salz.
S rein schmerze«. Den Gebrauch der wilden Carot-tcn (Oauour s^Ivestr) dagegen, hak schon Boylegerühmt. — Berl. Samml. I. 595^ ff. Den Ge-brauch eines Aufgusses von Wermuthsblattern hat Or.John Hill zuerst empfohlen. Das. lll. 517,
St ei «schneiden. Eine bequeme Handmaschine dazu hatder Prediger Eh. W. Haken zn Jamund bei Cößlittum 1770 erfunden. — Berl. Samml. II. 29!
Steinschnitt (5 B. 497). Nach Celsus Bericht, istAmmonius, ein Chicargus von Alexandrien , der erstegewesen, der die allzugroßen Blaftnsteine, die man auSder gemachten Jmiston nicht herausbringen konnte, miteinem zweckmäßigen Instrumente zerbrochen, und ein-zeln herausgezogen hat.,— Kestner med. Gel. Lex. 35.Die Operation mit der kleinen Bereitschaft (sWa»rstn mrrnmo), die mit dem Zncisivns-Messrr und Hakenverrichtet, und K4etlroäus 6uräc-aiana genannt wird,heißt auck Notk. 6s1 si»t 1ca. — Die, mit der gro-ßen Bereitschaft (rrmxirui sppurstur), welche Jo-hann de Romanis, ein Arzt zu Cremona , erfunden.