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Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
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Sterbenöthakr.

selbst zuzubereiten. Der athenienstsche Admiral Phil o--kleS, den Lysander von Sparta überwunden zumTode »«urtheilt hatte, zog seinen besten Schmuck an ic. Pvtser Archäol. II. 37z.

Sterbensthaler. Ein Schauthaler Herzogs Ernst zuSachsen-Gotha, von 1663, der niit zu den Katechismus-thalern gehört. Schellend erg Handl. II. 444.

Stereotypen (4 B. 176). Der Schottlander Wilsonzu Glasgow ließ jeden Buchstaben an der einen Seitemit einem länglich runden Knöpfchen, und an , der ent-gegengesetzten mit einer gleich großen Fuge, oder Ver-tiefung gießen- so daß bei'm Zusammensetzen der Letternimmer das Knöpfchen des einen Buchstaben genau in dieFuge des andern paßt, wodurch das Verschieben derBuchstaben durch den Druckerballen vermieden wird. InGlasgow goß man auch Lettern mit kleinen, halb run-den Löchern, durch dir man aus eben der Absicht einenMessingdkath steckte. Aber schon vor Wilsons Erfin-dung kam man auf den Gedanken, die, mit beweglichenBuchstaben componirten und auf's genaueste corcigirtenSeiten, mittelst eines Gusses in aneinander hängendeTafeln zu verwandeln. Fetmin (Nicht Franz Ambrosius)Didot, welcher in Frankreich von dieser DruckmekhddeGebrauch machte, nannte die, so verbundenen LetternStereotypen (körperliche'Lettern- Lettern, die mit demBleygusse nur Einen Körper ausmachen). Schon im F.1795 druckte er die logarithmischen und trigonometrischenTafeln des Fran^ais Göltet'Mit solchen Stereoty»pen. Aber Didot ist nicht der Erfinder, sondern nucder Verbesseret des Stereolypendrucks. Schon vor mehrals 100 Jahren wurde unter andern eine holländischeBibel mit -Mey's -Stereotypenforinen gedruckt; undi-lr druckt« Mey dieselbe Bibel noch einmal in Folio'mtt Randzeichnungcn. Auch der deutsche Prediger' Z.