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Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
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Typen. Die ältesten Buchdruckertypen waren Missal-typen; daraus folgten nack einander die Bibeltypen,die Rotatypen, die Paulus typen und d.e kleinenMissaltypen. Nicolaus Jenson , ein Franzose,der im lJahre 1469 zu Venedig eine Druckerey anlegte,bildete die neuen Lettern noch mehr aus, und GüntherZeuner aus Reutlingen führte sis vhngefahr um dieselbeZeit zuerst in Deutschland, und zwar in Augsburg em. Johann NeUdorfer der Aeltere aus Nürn-berg, machte im Jahre igzZ sowol die deutschen , alslateinischen Typen, schöner, gleichförmiger und zierlicher.

Fast zu gleicher Zeit kamen auck die ersten großenBuchstaben auf, woran es bisher noch gefehlt hatte.(Fabricius. IU. lvy). Garamond , Grandion,Schwab ach u. a. erfanden nachher eine große Mengeneuer Lettern. Breitkopf hat zuerst den deutschen Typen ihr gothisches Ansehen benommen, auch die latei-nischen verbessert. Fermin Didot schnitt die erste»beweglichen Typen der Mantfchu-Sprache. PoppeGesch. d. Techno!, lil. 74. ff. Vergl. Antiqua. Grie-chische Buchstaben. Currentfchrist. Cucsivschrifr. Stereo-typen. Matrizen. Hebräische Buchstaben. ,

Typographische Gesellschaft. Die erst« errichteteEuttenberg mit Fust oder Faust, einem gebornenEngländer, zu Mainz im Jahre 1449. Poppe Ge-schichte d. Techno!. 1 U. bg.

I-Iocello- s. Orellei.

Uhr (5 B. 534). Uhren, welche man ohne Schlüssel, blosdurch das Drücken eines Knöpfchcns, aufzieht, hat Pe-ter Vuisle erfunden. Poppe Gesch. d. Tech». II.