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sici'lianischen Arzte Branca mit befriedigendem Erfolgeausgeübt wurde. Bon ihm ging sie auf seinen SohnAntonius, und weiter auf die Familie der Bo>a-ni's, als Geheimniß über. Die freiere Cultur derHeilkunst in Italien führte die zweite Periode derNasenbildung, aus einem vernarbten Armhautstücke her-bei. Man findet schon Spuren davon bei den Bran-ca's und Bajani's; aber durch Tagliacvzzi warddiese Methode erst, allgemein bekannt. Nach dessen Tode,und nach der, im Anfange des XVII. Jahrh, von Mo li-nekki in Venedig gemachten Operation, kam sie so sehrin Vergessenheit, daß selbst ihre Ausführbarke it bezweifelt,und das Ganze fast für ein Mahrcken erklärt wurde.Die dritte Periode beginnt mit der Zeit, da Gräfediese Kunst wieder aus der Vergessenheit hervorzog. Ob-gleich aber derselbe schon im Jahr rtzn die fehlendeNasenspitze bei einem Mädchen aus den häutigen Sei-tentheilen wieder herstellte, so ssällt doch diese dritte Pe-riode erst in das Jahr rKi6, wo derselbe zuerst denHaupt.lappen aus dem Arme sogleich, ohne die Ver-uarbung abzuwarten, zum Ersatz der Pase Verwenders.— Gräfe Rhinoplastik, oder die Kunst, den Verlustder Nase organisch zu ersetzen. Berl., tZist. 2. Abschn.
Verwelkte Pflanzest, s. Pflanzen, verwelkte.
Verwundungen. Daß bei allen Verwundungen, siemögen geschnitten, gehauen, gestochen, oder blutrüstigeContusionen oder Quetschungen seyn, die Auflegung einesHonigpflasters das zuverlässigste und beste HeilungS-mittel sey, hat C. Fr. v. Kessel aus mehr als zojäh-riger Erfahrung nachgewiesen, und 1779 bekannt gemacht»Berl. Samml. X. 246.
Verzinkuttg. In Frankreich that man vor ungefähr 40Jahren zuerst den Vorschlag, die eisernen Kückengeschirrenicht ju verzinnen, sondern zu verzinkest; Diese Er-