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Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
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468 Wasseruhr.

Vorrichtung in Schmelzhütten zu Chatel-Raudrenschon vor etwa 50 Jahren benutzt. Schon lange Zeithatte man sie als Wettermaschine benutzt. Danican,der sie zuerst als Blasmaschine in Frankreich einfädrte,wird von einigen für den Erfinder derselben gehalten.Andere behaupten, daß er die erste Idee aus einem altenspanischen Buche genommen habe. Aber vermuthlich hater sie .erst von Deutschen kennen gelernt. — Poppe Ge-schichte d. Techn. H. 396.

Wasseruhr (4B. 352). Orontius Fineus erfandim Anfange des XVI. Jahrh, eine Wasseruhr, die auseinem Schiffchen bestand, das sich durch Auslaufen eines !Hebers senkte, und mittelst einer Schnur eine Welle um-drehet?, die an einem Thurme über dem Zieferblatte einenZeiger, trug. — Auch P. Kircher hat mehrere astrono-mische und andere künstliche Wasseruhren erfunden. Inder Samaritaine zu Paris wurde eine künstliche Wasser-uhr angelegt, die ein Glockenspiel in Bewegung setzt, IWasser-Schlaguhren gab es schon in der ersten. IHälfte des XVI, Jahrh.; aber Martinelli verbessertesie >N der Mitte desselben Jahrh, noch beträchtlich, und !wandte sie sogar mit allerley architectonischen Verzierun- ^gen zu Thurm- und Kirchenuhren att. Eine solche wurdeapf.den großen Platz zu Venedig gesetzt. ThimotheuS ^Bärbite verfertigte.am Ende des XVN. Jahrh, künst- ^liche Wasseruhren, die außer den Stunden das Datum, 'die Feste des Jahres, die Lange der Tage und Nächte,u. s. w. anzeigten. Eine ähnliche Wasseruhr erfand auch ^der P. Maria Bettina, welche nachher der P. Echi-nacdo verbesserte. —- Poppe Gesch. d. Tech». II. 70 ff. !

Wasserwage, Senkwage (4B. 357). In neuern Zei- ^

ten bat dies Werkzeug von den Künstlern mancherlei Ver-besserungen, oder Veränderungen erhalten. Einer der er-sten, welche die Senkwage baztt einzurichten suchten, um