Band 
Sechster Band, welcher die Supplemente zu den vorhergehenden 5 Bänden enthält. A-Z.
Seite
500
JPEG-Download
 

GrZK

gvcr

Weberglas.

WeberglaS. Ein eignes Mikroskop, um die Feinheit desGewebes ziz prüfen, haben die Engländer erfunden. —Poppe Handb. d. Elf. 192.

Web erlabe. Einen Mechanismus, welcher bestimmt ist,um bei den gewöhnlichen Webecladen der Seidenzeuge an-gewandt zu werden, und geeignet, das Spiel der Schieß-spule rc. zu verrichten, hat Theoph. Jos. Banse zuLyon um 1817 erfunden. — Precht! Jahrh. d. pol.Inst. I. 4yo- -

Weberstuhl (5 B. 556), auf welchem alle Arten erha-bener Gewebe fabcicirt werden können, hat Lehault d. j.von St. Quentin 1817 erfunden. — Prechtl Jahrb. d. 'pol. Inst. I. 498. — Oppos. Bl. 1317. S. I2Z2.echlelbalg. s. Rachitis.,echselbänke, s. Leihhaus.

eckuhren (4 B. Z62). Vom XVI. Jahrh, an verband 1man die Wecker mit noch künstlichern Vorrichtungen, z. B.mit solchen, welche bewirkten, daß gleich nach der Aus-lösung nicht blos der Hammer an eine Glocke schlug,sondern auch Feuer angeschlagen, und ein Licht angezün-det wurde. Einen solchen Wecker hatte in der Mitte desXVl. Jahrh, ein gewisser Bernardus CarovagiuSverfertigt. Einen solchen Wecker machte auch noch 1745die deutsche Kaiserin dem berühmten Arzte van Switenzum Geschenke. Anfangs waren nur große Uhren mitWeckern versehen. Erst zU Ende des XVII. Jahrh, fandman Mittel, sie auch an Taschenuhren anzubringen. —Poppe Gesch. d. Techn. II. 165.

Wedgwood (5 B. 557). Dies englische Steingut ist imXVIII. Jahrh, von dem Engländer Bentley erfunden,von Joseph Wedgwood aber, nach der Mitte dessel-ben Jahrh, durch neue Erfindungen auf die Stufe derVollkommenheit erhoben, auf der es sich jetzt befindet. —Poppe Handb. d. Erf. 146. Gesch. d. Techn. 111. 291.