SalomonS-Schloß
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in ziemlicher Menge Salmiak, ohne Zusatz, durch Su-blimation gewonnen. In den neuern Zeiten waren inFrankreich Baumä, und in Deutschland die GebrüderGraven horst die ersten, welche Fabriken zur Gewin-nung deS Salmiaks errichteten. Bei den in Englandangelegten Salmiakfabriken hat man das Verfahren sehrgDim gehalten. — Gehler. M. 753. — Fischer.IV. 2y9. — Bollbeding Archiv. Suppl. 225.
Salomons-Schloß s. Zank Eisen.
Salpeter, Ob die alten Griechen und Römer unsrenSalpeter gekannt haben, oder in welchem Zeitalter der-selbe bekannt geworden sey, ist nicht mit Gewißheit zubestimmen. Unser Salpeter, welcher gemeiniglich ni'trum, seltener sal xstras genannt wird, ist ein Mit-telsalz aus der ihm eigenthümlichen Säure, der soge-nannten Salpetersäure, und demjenigen vegetabilischenAlkali, wozu unsre gewöhnliche Potasche gehört. Einenvöllig erzeugten, oder gediegenen Salpeter bringt dieNatur sehr selten hervor; doch weiß man jetzt, daßman ihn in Ostindien, im untern Theile von Italien ,auch in Portugal, in Spanien, in Amerika und ineinigen andern Landern antrifft. Aber fast aller Salpe-ter, welcher in Europa gewonnen wird, gehört halb derNatur und halb der Kunst. Den sogenannten Mauer,beschlag, hat man aller Wahrscheinlichkeit nach» sehrfrüh beachtet, zumal da er an manchen Orten in gro,ßer Menge entstellt, und da er sich durch den Werfallder Mauern, welche er zu zernagen scheint, bemerklichmacht. Er ist ?er Aussatz der Häuser, dessen in demMosaischen Gesetzbuchs gedacht ist. — Die erste unzwei-felhafte Erwädnung des Salpeters, kömmt, nach Beck»mann, in der ältesten Na'chricht von der Zubereitungdes SchießpulverS vor, die in Europa muthmaßlich in-