Salzsiederey
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verbreitete. . Zur Bereitung der dephlogistisirten Salzsäurebedient man sich des Braunsteins, vermittelst dessenman auf dem gehörigen Wege eine elastische Flüssigkeiterhalt, die man in Gläsern mit eingerlebenen Stöpselnauffängt und aufbewahrt. Karsten hat 1786 zuerstentdeckt, daß diese Flüssigkeit, dir kein Gas, sondernein bloßer Dampf ist, bei einer Verminderung der Tem,^pcratur, die kaum an den Gefrierpunkt reicht, zu ei-ner festen, spießigten Substanz gerinnet, die durch dieWärme wieder zur elastischen Flüssigkeit wird. We-strumb hat 179s diese Gerinnbarkeit vom Braunsteineabgeleitet, und entdeckt, daß Phosphor, Kohle, Zin-nober, graues Spießglanzerz, Spießglanz, Wismuth ,Zink u. a. verbrennliche Körper, seingepulvert, in die»bis auf 60 — 70 Grad nach Fahrenheit erwärmte elasti-sche Salzsäure, geschüttet, sich darin von selbst entzün-den. — Fischer. IV. 326. — Gehler. III. 776.
Salzsiederey, für den Erfinder wird Misor, oderMizraim und Selech angegeben. — Fabric. I.
2IZ.
Salzspindel s. Wasserwage.
Samaritanische Sprache, die sich meistens der chal-däischen, oft der syrischen, bisweilen der hebräischennähert, ist in dem Zeiträume von zz6 vor — bis 14.«ach Christi Geburt entstanden..— Meusel Leits. I.328.
Sa'mbuca, eine Art von Hackebrett: für deren Erfin-der wird Jbicus, der in der 6vsten Olympiade lebte,gehalten. — Forkel Gesch. der Musik. ^ 1 . zio.
Sambuken, auf Schiffen ruhende Sturmbrücken, dievermittelst eines galgenförmigen Gelüstes ausgezogen undniedergelassen werden können, sind eine Erfindung desspanischen Feldzeugmeisters de la Motte, der sie auf