Satyrs
29
und den siebenden am i7ten December desselben Iah«res entdeckt. Gehler. III. 785. Fischer. lil. 711.— Bode Ektwurf der astronom. Wissrnsch. 227. —Gelpke Lehrb. der populair. Himmelskunde. 271. —Wolf mathem. Lex. 1222.
Satyre. Unter diesem Namen verstand man bei denGriechen, und auch Anfangs bei den Römern, eineArt von Schauspiel, nachher diejenige Art vsn Ge-dichten, die wir noch jetzt mit dem Namen Satyre»belegen. Das sa Lyrische Drama bei den Griechenentstand aus dem alten Trauerspiele der Griechen,und wurde immer nur als Nachspiel hinter den Trau-erspielen zur Erholung der Zuschauer gegeben. Mehreredramatische Dichter der Griechen waren Verfasser vonsaryrischen Schauspielen. Aeschylus, der etwa 525Zahle vor Chr. Geb: geboren war, war unter allen amglücklichsten in dieser Gattung. Auch Sophokles (geb.495 3 » gest- 406 I. vor Chr. Geb.) und Euripides
' (geb. um 480, gest. um 405 vor Chr. Geb.) u. a. m.zeichneten sich darin aus. Von den vielen salynschenStücken der Griechen haben wir nur noch den Cyklopendes Euripides . — Auch die Römer hatten Ansang»eine Art von satyrischen Dramen, die sogenanntenAtellanen, welche wahrscheinlich den komisch-saryri-schen Stücken der Griechen höchst ähnlich waren. —(Eichstädt äs ärarnats Orascorurn c.vlrtico-8-lt^rico.läxs. 179z ) — In spätern Zeiten erhielt das WortSatyre eine ganz andere Bedeutung bei den Römern,indem es ein Gedickt bezeichnete, das in einem lau-nigten, auch wohl bittern Tone, die Fehler und Thor»heilen der Menschen von ihrer lächerlichen Seite darstellt,und mit der Geißel des Spottes sie verfolgt. DieseArt von Satyre war den Römern allein eigen, und