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Vierter Band.
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Schiffahrt

schon seit Noah bauen, aber Noahs ungeheures Schiffwar blos zum Lasttragen bestimmt. Die älteste Nach-richt von Schiffahrt und Seeschiffen giebt Jacobauf seinem Sterbebette: SidonS Seeküstr ist mit Schif-fen» wie mit einem Kleide bedeckt; auch im Hiobwird von einer geschwinden Fahrt über die See, vornHinüberschiffen ins Reich der Todten, und von Schiffendes Verlangens, oder eilenden Kauffarteyschiffen, ge-redet. Ebbe und Flut (vermuthlich auf dem arabi-schen Meerbusen) scheint schon dem Hiob bekannt gewe-sen zu sey». In Hiebs und Moses Zeiten mußtenauch wohl (außer den Rudern) schon Segel gebrauchtworden seyn. Der gewöhnliche, obgleich zuweilen irreführende Wegweiser der alten Seefahrer, der großeBär, nebst andern Gestirnen» war ebenfals schon zuHiobs Zeiten bekannt. Unter den Seefahrern des Zeital-ters von der Sündfluth bis Mosr, kann man mit Zu-verlässigkeit nur dir einzigen Phönicier, zumal dieSidonier setzen. Die Cedern aus dem Libanon » de-ren im Hiob zuerst gedacht wird, gaben ihnen das be-ste Schiffsbauholz. Sie hatten auch mehrere Seehäfen,auch den Hafen (noch nicht die Stadt) Tyrus . DieEgypter trieben schon vor Mvse Schiffahrt, aber nurauf dem Nil, mit Schiffen aus der Payierstaude. Ei-ne Schiffahrt nach und von Indien war allerdingsschon vor Moses Zeilen im Gange, aber von wem,und wie sie getrieben worden ist, weiß man nicht; nurso viel scheint ausgemacht zu seyn, daß diese erstenOstindienfahrec keine Phönicier waren: denn dies« fuh-ren in diesem Zeitalter nur auf dem Mittelmeere.

Die ersten Fahrzeuge waren ohngefähr auf dieArt gedauet, wie man sie noch jetzt unter den Wildenfindet. Man fuhr damit auch in dem Zeitalter von