Schiffahrt.
SZ
Mose bis Cyrus, auf Flüssen, wie auf dem Nil undEupbrat, und von Insel zu Insel» oder längst denKüsten hin. Außer dieser rohen» aber dock nützlichenArt von Fahrzeugen, gab es in diesem Zeitalter dreyGattungen von eigentlichen Schiffen, die aufGaleercn-Art, Segel und Ruder zugleich hatten, i) B au-ch icht-runde, oder Kauffarteyschiffe zu kurzen und na-hen Fahrten, und längst den Küsten, s) Lange undspitzig«, oder Fünfzig.Ruderer, welche theils alsKauffarteyschiffe zu weiten Fahrten, theils als Kriegs-schiffe dienten, und den Griechen seit Danaus um270z bekannt waren, auch von ihnen sowohl beim Ar,gonautenzug 2920, als auch insonderheit bei der Fahrtnach Troja 2988 gebraucht wurden, z) Di« mittel-mäßig-langen und hohen, welche anfangs 2, dannz, endlich gar 4 Ruderbank« hatten, um deswillenBiremen, Triremen und Quadriremen hießen.Dir Erfindung der Funfzigruderer und der Biremen undTriremen, darf man wohl den Phöniciern zutrauen;die Quadriremen aber haben die Karthager eingeführt.Von der Beschaffenheit der lyrischen Schiffe kommt eini-ges im Ezech. 27, 5. — 9. vor. Die Segel bei denGriechen waren ansang« von Binsen, Hanf, Fellen rc.und die Taue von Leder, Flachs, Hans, insonderheitaus der egyptischen Pflanze Byblus. Anstatt der An-ker gebrauchten sie große Steine, oder befestigten dasSchiff mit Tauen an einem Felsen, oder zogen es aufsLand, in das Trockne. Die Korinther machten sichzuerst unter den Griechen um die Verbesserung des Schiff-baues verdient; sie führten den Gebrauch der Triremen«in, sie baueten auch Schiffe für andere (um 3478).In Ermangelung des Kompaßes.steuerten alle Seefahrernach den Sternen, zumal nach dem großen, und in