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Vierter Band.
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g8 Schindeldächer

,726 bis 1784 geprägt wurde. Jacobson technol.Wörterb. V. 586.

Schindeldächer. Eine Masse, durch welche Schindcldä»cher und Holzwerk, da- damit bestrichrn wird, demBrande widersteht, und bei einem langwierigen Feuerblos verkohlen, ohne die Flamme weiter mitzutheilen,hat Seitzer zu Prag igor erfunden. Oekonom.Hefte iLol. Decemb. 570.

Schindeln, aus starkem Pappeyapier, Behufs der Hei-lung der Beinbrüche, hat der Engländer Sharp er-funden. Richter chirurg. Bibl. 111 . »64. X. Lgo.

Schinnen, elastische, bei zerbrochenen Gliedern, hatder l). Löfflec in Alton« erfunden. Richter chirurg.Bibl. V. 751. XII. ZZ4. Eine andere Art Schinnenbeim Bruche des Schenkelbeins,' hat der O. Böttcherin Berlin 178» angegeben. Das. VII. 279.

Schirm, eine besondere Art, an dem man so viel Spei-chen, als man will, ausstrecken kann, der also verschie-dene Gestalten annehmen, und zu mehr als EinemZwecke, wider Regen, Sonne, rc. gebraucht, auch alsEamin- und Lichtschirm rc. dienen kann, hat Barnetin Birmingham erfunden, und ihn Paratout ge-nannt. Zourn. f. Fabr. rc. 1809. Aug. 158. s.Paratout.

Schlacht- und Siegsgesänge. Das einzige Ueber»bteibsel dieser Art, welches sich ans dem Alterthume bisauf unsre Zeiten erhalten hat, ist ein Siegeslied aufKönig Ludwigs ÜI. in Frankreich , im Jahre 882über die Normannen erhaltenen Sieg, welches auch fürdaS erste und älteste deutsche Gedicht, in welchem sicheinige Funken dichterischen Geistes befinden, erklärt wird.Forkel Gesch. d. Musik. II. 236. Auch bei denFranzosen waren Schlacht- und Siegesgesänge sehr