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Vierter Band.
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Schleichende Gifte

anstakten in Amsterdam waren. Die ersten öffentliche»Versuche wurden 1672 angestellet, welche sehr vortheil-haft ausfielen. Im Jahr 1682 wurden dergleichenSprühen in der ganzen Stadt vertheilt, und die altenGiebelspeützen dagegen abgeschaft. Im Jahr 1695 hatteAmsterdam überhaupt 6c> solcher Sprühen. Nachwenigen Jahren waren sie bereits in allen niederländi-schen Städten verbreitet. — Schlauche ohne Nathwurden schon 172c, zu Leipzig von dem PosamentirerBock aus Hanf gemacht. Beckmann Erf. IV. 454.462. — Ganz unbekannt sind doch die Schlangen oder.Schläuche zum Wasserleiten auch den Alten nicht gewe-sen. Wenigstens sagt der Baumeister Apollodor , derim I. und H. Jahrhundert lebte, um Wasser zu erha-benen Platzen, welche glühenden Pfeilen ausgesetzt wä-ren, zu bringen, könne man sich statt der Röhren derOchsengedärme bedienen, an deren einem Ende mitWasser gefüllte Schläuche gebunden würden, aus denendann das Wasser, wenn sie zusammengedrückt würden,in den Gedärmen hinaufgetrieben würde. BeckmannErf. IV. 461.

Schleichende Gifte. s. Gifte.

Schleife. Nach der Maschine, die der Bildhauer Mau-ch y zu Paris im Großen besitzt» hat der BildhauerTaillard daselbst im Kleinen 1780 «ine ausgeführt,die so eingerichtet ist, daß die darauf liegende Last ganzund gar nicht erschüttert wird. Sie behält jederzeit ihrelothrechte Richtung, die Schleife mag bergauf, oderbergunter, oder mit der einen Seite auf einer schieflie-genden Fläche gefahren werden. Durch eine, vorn a»der Schleife angebrachte, mit Zahn und Getriebe, undmit einer Kurbel versehenen Welle kann die Last beimAufladen aus die Schleif« gewunden werden, wodurch