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Vierter Band.
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Schleifmühle

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ein Mensch im Stand» seyn soll/ so viel auszurichten,als 5 Pferde. Bollbeding Archiv. 42z.

Schleifmühle, eine syrische, mit welcher alle Acte»Glaslinsen leicht, und in kurzer Zeit aufs genaueste ge-schliffen werden können, hat der ital. Abt Bartolo-rneo Toffoli erfunden. Dessen Besckr. e. neuenopt. Schleifmühle, rc. aus d. Ztal. von G. Hulh.Berlin 1796.

SchlrimsaureS s. Zuckcrsäure.

Schleuder. Der Gebrauch der Schleuder ist vielleicht soalt, als der der Pfeile. Wie sie in den alten Zeiten ei-gentlich beschaffen gewesen, ist unbekannt. Sie gehörtemit unter die leichten Waffen, ist jedoch wohl nicht soallgemein gebraucht» wie die Pfeile. David töbteteden Goliath mit einer Schleuder, (r. Sam. 17, 40.49. Sir. 17, 5.) Die Schleuderer müssen sehr geübtgewesen seyn, denn nach Richt. 20, 16. konnten 700Mann mit der Schleuder ein Haar treffen, daß sie nichtfehlten. In 2. Chron. 26, 14. und Zach. 9, iZ. wer-den die Schleudern ebenfalls erwähnt. Der ältesteSchriftsteller aber, der ihrer gedenkt, ist Hiob (41, 19.)Die Alten glaubten, die Schleudern waren eine Erfin-dung von den Phöniciern. Goguet. I. 322. Gat-ter er. I. 48. Krünitz. l,XXII. 456.

Schleuderschuß. Eine trefflich ausgearbeitete Theoriedes Schleuderschusses hat der dänische Obrist von Cla-sen im Jahre 1787 geliefert. Hoyer Gesch- derKriegsk. II. 487. s. Rikoschetschuß,

Schleuse, eine neue Art derselben haben Solages undBossut erfunden. Journ. f. Fabr. »So». Oct.296. Pfaff und Friedländer französische Anna-len. 1802. 4. Heft. 85.

Schleusen in den Festungsgräben. Sind eine Er-