Band 
Vierter Band.
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Schneegrube 7

ten des Schnees hat Joh. C. Wirk« mitgetheilt. —Schweb. Adhandl. XXUI. ch. ff. 8y- ff-

Schneegrube. Daß man schon in den ältesten Zeitenzur Abkühlung der Getränke Schnee aufbewahrt habenmüsse, ergi-bk sich aus Sprächt». Salem. 25, ig.Auch die Griechen und Römer hatten Schneegruben, diesie mit Zweigen von Eichen bedeckten. Die Einrichtungder Schneegruben zu Constantinopel hat Beton IZZZerzählt. Noch jetzt ist es der Fall in Portugal , daßman da, . wo sich der Schnee in einem tiefen Thäte an-gehäuft hat, ihn mit Gras, oder Rasen, oder mitSchafmist bedeckt. Außer Italien und den nächst an-gränzenden Ländern, scheint die Abkühlung der Getränkean den vornehmen Tafeln vor denl Ende des XVI.Jahrhunderts *nicht üb'.ich gewesen zu seyn. BuschHandbuch der Erfindungen. IV. 1. S. 49. f. s. Eis. keller.

Schneeschuhe. Sind von Gustav Adolph bei derleichten Infanterie der Schweden , in dem Feldzuge g»-gen die Polen 1610 eingeführt. Er hatte 4000 MannFußvolk aus Nocdbothnien, die 5 Fuß lange, und iFuß breite Schneeschuhe trugen, und den Polen vielAbbruch thaten, weil diese, wegen des kiesen Schneesweder zu Fuße noch zu Pferde fort konnten. HoyerGesch. d. KriegSk. I. 448,

Schneidemaschine. Eine Hack- und Schneidemaschine,auf welcher 2 Mägde, die sich einander ablösen, inEiner Stunde 20 Körbe voll Wurzelgewächse aller Artin kleine Scheiben zermalmen können, wozu sie sonsteinen ganzen Tag zum Stoßen gebrauchten, hat derOdrist von Brettin in Stotternheim anlegen lassen.Busch Aunan. 11. 447. — Eine verbesserte Schneide,Maschine für Heu, Stroh, Taback, rc. hat William