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Schnücbrnst
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Schnürbrust. An welchem Orte, und an welchemFrauenzimmer der Teufel seine Macht bei Erfindung derScknürdrüste zuerst mag bewiesen haben, habe ich bisjetzt nicht auffinden können. Ueber die Schädlichkeitund Wirkungen dieser abscheulichen Mode aber, hatSämmering zuerst im Jahre 1788 gründlich geschrie.ben. Bernstein. IV. 640.
Schnürleibchen, welche der Gesundheit der Frauen-zimmer unnachtheilig seyn sollen, hat ein deutscherSchneider, Namens Steinmüller, aus Bonn , er-funden. — Busch Almanach. VII. ZSi.chnurmühle s. Bandmühle.
chöpfrad. Ein Schöfrad, das durch wenig Kraft ge-trieben wird, welches so viel Wasser aus einer Wieseoder Flusse malet, wie 20 Mann in eben derselbenZeit durch die größten Archim ed es - S chn ecken nichtdaraus winden können, hat der Pros. Nein hold zuOsnabrück erfunden. — Rein hold kurze Gesch. dermerkt«. Begebenh. rc. 1. Samml. .2. Aufl. Osnabrück .1785 - S. 46.
Scholastische Philosophie. Deren Ursprung und all-wahlige Ausbildung darf nicht in Einem Zeitalter, undnicht in dem Einflüsse eines einzigen Mannes gesuchtweiden. Vielmehr entsprang sie aus mehrern, ganzverschiedenen Quellen. Sie ist eine Frucht der Bemü-hungen älterer und späterer christlichen Gelehrten, derPhilosophie eine systematische Gestalt zu geben, und sofällt ihre Entstehung schon in das VIII. Jahrhundert. —Der Lehrer einer Klosterschule wurde LLkolasticus ge-nannt, und die von ihm vorgetragene Philosophie er-hielt daher auch ihre Benennung. — Der Ursprung derbeiden Sekten unter den Scholastikern, der Nomina-listen und Realisten ist unbekannt. Wahrscheinlich