Schornsteinfeger
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Flügeln von starkem L-der, und mit Stahl am Randeüberzogenen Leder, Hot ein gewisser Orme in London erfunden. Einen 44 Fuß hohen Schornstein fegt sie inZ Miauten. — Aehniiche Maschinen haben Barderund Grißon erfunden. — Mogaz. all. neuen Er-find. IV. lyo. — Eine neue und vortheilhaste Ma-schine zum Reinigen der Schornsteine, ohne Hülse vonSchornsteinfeger-Knaben, hat James Hebdin inLondon erfunden. Dos. V. 141.
Schornsteinfeger. Nach Deutschland kamen die erstenaus Savvyen, Piemonk, und den benachbarten Ge-genden, und lange waren diese die einzigen. Undhieraus ließe sich vermuthen, daß die Schornsteine inItalien erfunden wären. Die ersten Deutschen , wel-che sich zur Reinigung der Schornsteine bequemt haben,scheinen Bergleute gewesen zu seyn. Beckmann Erf.II. 443-
Schooßknorp.el schnitt s. Synchondrotomie.
Schottische Dichtkunst. Das älteste bis jetzt bekannteGedicht der Schotten ist die Geschichte ihres Königs Ro-bert Brüce, von dem Ärchiviaconus Johann Bau-bour, von Aberdeen , (geb. 1326. gest. rzy6) ein episch-romantisches Stück, das an innerm Gehalt allen Nit«terbüchern in allen neuern europäischen Sprachen vorgeht.— Meusel Leitfad. II. 7S7.
Schrank. Die Schränke dienten ehemals dazu, dieWaffen zu verschließen, daher sie auch in Frankreich Lr-rrroirss genannt werden. Es sind etwa 80 Jahre, daßman gewisse kleine Schränke fast mit Gold aufwog. dieein Arbeiter, Namens Boule, verfertigt harte. Siewaren von Ebenholz, und sehr zierlich mit Gold ausge-legt. Zu eben der Zeit wurden die lakirten Schränke