Schreibkunst
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Federmesser zerschnitten hat, Jeremia 36, v. 18, 2z.gedacht. Im Ezechiel y, 2. wird eines Mannes inbaumwollenen Kleidern, (also eines Priesters) erwähnt,der ein Schreibzeug (nach morgenländischcr Sitte) ander Seite hangend hatte. Zu einem solchen Schreibzeugegehörten Dintenfaß, Federmesser, Schreibrohr (noch nichtFedern von Federkielen, deren erst nach Christi GeburtMeldung geschiehet) ec. Auch des Schreibgrifsels,wovon schon Hiob redet, wird Psalm 45, 2. erwähnt.Insonderheit gehört noch die älteste diplomatische StelleIerem. zs, 10. rr. 12. rc. hieher. Schon zu HiobSZeiten war das Bücher schreiben eine ganz gewöhnst,che Sache; aber zu Salomon's Zeit (3175— 3215)konnte man sagen: des Büchermachens ist kein Endeund viel versührischer Dunst, daß man sich daran kranklesen kann. In Egypten war der Büchervorraih bereitsso angewachsen, daß man bei dem sogenannten Grab.mahl des Osymandyas eine Bibliothek, die ohne Zwei.sel nur aus egyptischen Büchern bestand, anlsginkonnte.
Daß aus dem Zeitalter zwischen MoseS und EpruSOriginalsteinschristen auf uns gekommen, unddaß die ältesten darunter säst zooo Jahr alt? solgstchbeinahe in der Mitte, zwischen Adam und uns grschrie»den worden sind, darüber muß man in der That er»staunen. Sonst hielt man die Sigeische, unddie beiden Nointe lisch«» für die ältesten Stein,fchriftcn; aber diese reichen nicht völlig bis an dasEnde dieses zweyten Zeitalters hinauf. Die aller»ältesten sind die Amyklaijchen, d. i., die vomältern Fvurmont zu Amykla, ohnweit Sparta,unter den Trümmern des Apollotempels, gefunden««»welche chronologische Verzeichnisse vo.n Priesterinne»